RSV Altenbögge erwartet den Ligaersten Herne

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Gregor Stefek (Mitte) pausierte in Dorstfeld, weil er Vater wurde, Felix Warias (rechts) saß deswegen als Notfalllösung auf der RSV-Bank.

Bönen - Ein Handballfest erwarten die Altenbögger vom Gastspiel des Tabellenersten in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums. „Herne ist aber klarer Favorit“, zeigt RSV-Coach Tino Stracke Respekt vor einer sehr kompakten, mannschaftlich geschlossenen Sieben aus dem „Pott“.

In der Außenseiterrolle sieht er sein Team vor allem wegen den „durchwachsenen Vorstellungen“ in den letzten Spielen. Erst trennten sich die Altenbögger in eigener Halle 20:20-Remis gegen Kellerkind ASV Hamm III. Dann verschenkten die Bönener einen Vorsprung von vier Toren innerhalb von vier Minuten und beendeten die Partie beim Tabellennachbarn ASC Dortmund mit 24:24.

Zuletzt ärgerte sich Stracke über zuviel Eigensinn seiner Akteure gegen den ATV Dorstfeld. Das Spiel der bis dahin punktgleichen Verfolger des Spitzenduos Herne und Oespel-Kley endete klar mit 26:30. U nd sorgte dafür, dass die Kontrahenten nun vier Punkte trennen. Von der absoluten Spitze sind die Altenbögger als Tabellen-4. inzwischen sechs Punkte entfernt. Die Stracke-Sieben lässt die Konstanz vermissen, die Herne und vor allem Oespel-Kley seit Wochen auszeichnen. Die Westfalia leistete sich aber ausgerechnet gegen den Tabellenvorletzten SVE Dolberg in eigener Halle einen Aussetzer und verlor vor drei Wochen 22:24. Alle anderen Mannschaften, auch der so überzeugende Zweite Oespel-Kley am ersten Spieltag, hatten bisher das Nachsehen (20:22).

Konzentrierte Deckung zwingend

Ein Rezept gegen die Herner Offensive zu finden, ist nicht einfach. Stracke sieht einen überragenden Rückraum mit Luke Schumann uind Marvin Scheunemann sowie dessen Bruder Fabian am Kreis. „Die müssen wir in den Griff kriegen“, fordert Stracke eine konzentrierte Abwehrarbeit. Das Problem: Der Rückraum der Westfalia ist nicht auf feste Positionen festgelegt. Der RSV-Coach setzt darauf, mit mehreren Defensivvarianten antworten zu können. Felix Warias bleibt morgen übrigens außen vor. Er soll langsam wieder herangeführt werden. Gregor Stefek ist nach Vaterfreuden wieder dabei. „Die Punkte würden wir als positiven Jahresabschluss schon ganz gerne in eigener Halle behalten wollen“, meint Stracke. Das wäre auch gut, weil der RSV gleich im letzten Hinrundenspiel in Oespel-Kley nachlegen und die Karten im Ligaoberhaus somit neu mischen könnte.

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