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Alte Herren Rehbusch zum sechsten Mal Bönener Ortsmeister

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Björn Petruschke
Jubel bei Björn Petruschke: Er wurde mit der SpVg Bönen Rehbusch Altherren-Ortsmeister. © Liesegang

BÖNEN ▪ Der Wanderpokal wandert nicht mehr: Eindrucksvoll bestätigten die Alten Herren der SpVg Bönen Rehbusch ihre fußballerische Vormachtstellung in der Gemeinde. Sie wurden zum sechsten Mal in Folge Ü 32-Ortsmeister.

Das Finale des Gesamtturniers der acht Mannschaften gestaltete Gegner SG Flierich/Lünern hingegen mit einem 0:0-Remis nach zweimal zehn Minuten offen. Letztlich setzte sich die SpVg im Neunmeterschießen aber 5:3 durch. Dritter des Gesamtturniers wurde der BSV Heeren. Er setzte sich im Neunmeterschießen gegen TSC Hamm durch, der zuvor 1:3 gegen die SpVg verloren hatte.

Tatsächlich war Ausrichter Flierich in der Spielgemeinschaft mit Lünern zuvor auch der ernsthafteste Widersacher des Rehbuschs in den Gruppenspielen um die Ortsmeisterschaft gewesen. Beide gingen mit je zwei Siegen in das „Endspiel“, allerdings nicht ganz auf Augenhöhe, denn dem Rehbusch hätte wegen der besseren Tordifferenz bereits ein Remis zum Ortsmeistertitel gereicht.

SpVg Bönen Rehbusch macht mit 3:1 alles klar

Die SpVg-Abteilung machte es jedoch ganz sicher, indem sie sich 3:1 gegen die SG, in der mit Ralf Garves und Torwart Marcel Drees nur zwei Fliericher spielten, durchsetzte. Björn Petruschke und Michael Wolf trafen zum 2:0, Garves verkürzte, ehe Norbert Pannek mit dem 3:1 alles klar machte. „Wir hatten mit Ralf Thiemann einen überragenden Torwart“, sagte Rehbusch-Trainer Günter Müller.

Wie Müller beklagte auch Nordbögges Thorsten Würz mangelnde Wechselmöglichkeiten. „Wir hatten nur sieben Feldspieler, Danny Pollner musste früher weg“, sagte er. Der VfK wurde Letzter der Ortsmeisterschaftswertung, weil er sein letztes Spiel gegen die SpVg Bockeldamm 4:5 verlor.

Während sich Andreas Schmidt freute, als einziger der Rehbusch-Herren an allen sechs Erfolgen seit 2006 beteiligt gewesen zu sein, dankte Armin Kinnigkeit von Ausrichter Flierich dem RSV Altenbögge für unkomplizierte und schnelle Hilfe bei der Organisation. „Wir hatten am Morgen weder Uhr noch Sprechanlage“, so der Turnierleiter: „Ein Anruf bei Karsten Schilling hat genügt. Volker Schrupkowski hat dann alles für uns eingerichtet.“ Einen Fußball hatte der RSV aber nicht auch noch zufällig parat. Den hatten die Kicker vergessen; daher verzögerte sich der Turnierstart um 20 Minuten. ▪ ml

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