TuS-Damen im Kellerduell gegen ASV Senden II

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Blicken der Partie erwartungsvoll entgegnen (von links): Michael Salaw, Stella Greinke und Doreen Scharwey von den TuS-Damen.

BÖNEN - Vier Teams streiten in der Frauenvolleyball-Verbandsliga um den Klassenerhalt und den Relegationsplatz. Die schlechtesten Karten hat der Tabellenletzte TuS Bönen. Das kann sich am Samstag ändern, sollte die TuS das Kellerduell beim ASV Senden II (17.15 Uhr/Sportpark Senden) gewinnen.

Und nach dem anschließenden spielfreien Wochenende folgt das Heimspiel gegen den Drittletzten Lüner SV. Zwei wichtige Aufgaben also für die Bönenerinnen, die sich einen gute Ausgangslage für den Saisonschlussspurt verschaffen können, bei Niederlagen aber zwei Kontrahenten aus den Augen zu verlieren drohen.

„Das wird ein richtiges Kampfspiel, auch mental“, sagt Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog. Doch besonders auf der psychischer Ebene ist es um ihre Teamkolleginnen nicht so gut bestellt. Die lange Negativserie – die TuS hat seit dem Hinspiel gegen Senden nicht mehr gewonnen – zerrt an den Nerven.

Das ohnehin geringe Selbstvertrauen verflüchtigte sich zuletzt bei den ersten Fehlern. Dem versuchte Trainer Michael Salaw jüngst entgegenzuwirken, in dem er sein Team trotz der klaren 0:3-Niederlage mit nur 44 Punkten gegen Minden aufbaute.

Auch Schlensog sucht das Positive in der Pleite. „Das war deutlich, keine Frage. Aber man hat gesehen, dass wir es nicht einfach über uns ergehen lassen haben. Wir haben versucht zu kämpfen, und die Moral war besser als zuletzt.“

Ein bisschen Mut macht auch der Hinspielsieg gegen Menden. „Da waren alle Elemente besser“, so Schlensog.

Bezirksklasse: TuS Bönen – TVG Kaiserau (Samstag 15 Uhr/Goethehalle).

Nach zwei einfachen Auftaktspielen im neuen Jahr wartet für die TuS-Reserve der erste richtige Härtetest im neuen Jahr. In der Goethehalle ist der TVG Kaiserau zu Gast. Der rangiert zwar nur auf dem fünften Tabellenplatz, doch das liegt daran, dass der TVG höchst selten in Bestbesetzung antritt.

In Bönen soll das nach Informationen von TuS-Trainer Detlef Buhl wie schon im Hinspiel der Fall sein. „Wir haben uns schon in der Hinrunde schwer getan“, weiß der Coach. Beim 3:2-Erfolg gab der Spitzenreiter einen wichtigen Punkt im Aufstiegskampf ab, das soll nicht erneut passieren.

„Schön wäre, wenn uns das nicht wieder passieren würde, aber primär ist wichtig, dass wir überhaupt gewinnen“, rechnet Buhl mit einer knackigen Aufgabe für seine Mannschaft, die durch das Fehlen der verletzten Anja Scheinhütte und Lisa Richert dezimiert ist. „Wenn wir Druck aufbauen, können wir gewinnen. Andere Dinge, können andere besser als wir. Wenn wir da mitmachen, kriegen wir Probleme. - bob

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