Handball

A-Junioren des RSV Altenbögge setzen auf Heimvorteil

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Für Felix Isenbeck und die A-Junioren des RSV Altenbögge geht es um die Oberliga-Qualifikation.

Jetzt wird es ernst für die A-Jugendhandballer des RSV Altenbögge. An diesem Wochenende entscheidet sich, ob die Mannschaft von Trainer Thomas Wollek in der kommenden Saison in der Oberliga antreten darf.

Bönen - Vorteil für den RSV-Nachwuchs: Der Verein hat sich erfolgreich um die Ausrichtung bemüht und genießt somit am Samstag und Sonntag in der MCG-Halle Heimvorteil.

Wollek weiß, welch große Herausforderung die Qualifikationsrunde darstellt. „Da warten richtig große Kaliber auf uns“, sagt der Coach. „Es kommt mit das Beste zu uns in die Halle, was der Handball-Nachwuchs in Westfalen zu bieten hat.“ So zum Beispiel der älteste Nachwuchs der Zweitligisten Eintracht Hagen und ASV Hamm-Westfalen (Wollek: „Die haben sicher Ambitionen“). Damit nicht genug: Mit genau diesen beiden Kontrahenten bekommt es Altenbögge am ersten der zwei Turniertage zu tun. Zum Auftakt der Qualifikation, die die sechs teilnehmenden Teams im Modus Jeder-gegen-jeden austragen, trifft der RSV auf den Nachbarn aus Hamm (13 Uhr). Um 17 Uhr kommt es zum Duell mit Hagen.

Die Spielstärke der Gegner am Sonntag vermag Wollek nur schwer einzuschätzen. Er weiß aber: „Der zweite Tag wird vor allem körperlich und mental sehr fordernd.“ Seine Mannschaft ist es schließlich nicht gewohnt, an einem Tag zu drei Partien anzutreten. Die Spielzeit beträgt 2x20 Minuten pro Begegnung. Der RSV trifft auf die HSG EGB Bielefeld (13 Uhr), den TSV Hahlen (15 Uhr) und den TSV Schloß Neuhaus (17 Uhr). „Das sind am Sonntag 120 Minuten Handball für die Jungs. Ich bin gespannt, wie wir damit umgehen“, sagt Wollek, der aber vermutet: „Die Spiele am Samstag könnten schon vorentscheidend sein.“

Um tatsächlich den großen Coup zu landen und den Sprung in die Oberliga zu schaffen, muss Altenbögge einen der ersten beiden Plätze belegen. Der dritte Rang der Sechser-Runde bedeutet einen direkten Verbandsliga-Startplatz. Die Ränge vier bis sechs müssen in einer weiteren Qualifikationsrunde um die Verbandsliga-Berechtigung antreten.

Fast nur Spieler des Jungjahrgangs

„Unsere Mannschaft besteht fast ausschließlich aus Jungjahrgängen. Nur einen älteren Spieler haben wir dabei“, erklärt Wollek und betont: „Ein Jahr Unterschied, das macht in dieser Altersklasse schon einen gewaltigen Unterschied. Wir werden körperlich unterlegen sein.“ Daher fordert Wollek auch nicht zwingend das Maximum von seiner Mannschaft, trotz des Heimvorteils: „Wenn wir Dritter werden, ist es schön.“ Aber: „Wird es mehr, nehmen wir es natürlich auch an.“ 

Schließlich stellte der RSV vor zwei Wochen bei der ersten Qualifikation auf Verbandsebene bereits unter Beweis, dass er mit den absoluten Topteams mithalten kann. So gelang ein fast schon sensationeller 25:18-Erfolg gegen Schalksmühle, das die Gruppe später dennoch gewann und für die Bundesliga gemeldet hat.

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