Trainer formuliert klares Ziel

RSV-Trainer Wollek zeigt sich selbstbewusst: "Gladbeck ist machbar"

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Als Einheit zum Erfolg: Die A-Junioren des RSV, hier im Spiel gegen Haltern, peilen die Verbandsliga-Meisterschaft an.

Die Bilanz der A-Jugend-Handballer des RSV Altenbögge könnte kaum besser sein. In Gladbeck will der Spitzenreiter der Verbandsliga am Samstag nachlegen, um dem klaren Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen.

Bönen – Mit blütenweißer Weste steht die A-Jugend des RSV Altenbögge an der Tabellenspitze der Handball-Verbandsliga Staffel 2. Sieben Spiele hat die Mannschaft des Trainergespanns Thomas Wollek und Stefan Vogt hinter sich, siebenmal jubelte der Bönener Nachwuchs nach einem Sieg. Mit einer beeindruckenden Torbilanz von 179:100 steht der RSV oben, gefolgt von den Sauerland Wölfen, ebenfalls mit 14:0-Punkten. 

Die nächste Partie steht am kommenden Samstag in Gladbeck an. Es ist ein wichtiges Spiel: Der Gastgeber ist Tabellendritter, verlor bisher zweimal. Zum einen gegen den Altenbögger Meisterschaftskonkurrenten aus Menden deutlich mit 22:40. Und am vergangenen Spieltag gegen Eintracht Hagens Bundesligareserve mit 29:32. „Gladbeck ist machbar“, urteilt Coach Wollek. „Bisher bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden“, erklärt er. 

RSV hat Pech mit der Spielansetzung

Ein bisschen Pech hätte der Verein mit der Spielansetzung gehabt. „Es ist oft so, dass erste Mannschaft und A-Jugend auswärts zeitlich parallel spielen“, erklärt Wollek. Die gewünschten Einsatzzeiten für den Nachwuchs mit Doppelspielrecht seien von daher schon limitiert. Am vergangenen Wochenende agierten Valentin Korkowski und Damian Jablonski in der Reserve. „Und sie hatten sicher Anteil am 27:26-Sieg über Heessen“, betont der Jugendtrainer. „Wir werden die zweite Mannschaft weiter unterstützen, sie soll nicht abrutschen“, erklärt Wollek, „und mittelfristig mit den jungen Wilden auch in die Bezirksliga aufsteigen.“ 

Ein zu großes Gefälle zur ersten Garnitur sei schließlich schlecht – Durchlässigkeit im Seniorenbereich ein Ziel, der Jugend Perspektiven im Seniorenbereich des RSV zu bieten ein weiteres. Den Trainerwechsel von Peter Hadamik zu Sascha Feldhaus sieht Wollek positiv. „Auch, dass Bernd Lublow wieder mitmischt, ist gut.“ Man kennt sich in Altenbögge. „Der langfristige Plan, die A-Jugendlichen zu integrieren, ist so leichter.“ 

Regelmäßiger Austausch zwischen Senioren- und Juniorenbereich

Potenzielle „Aufsteiger“ in den Seniorenbereich gebe es einige. Neben Max Vogt, der sporadisch schon in der Landesliga eingesetzt wurde, seien das Tim Baeck, Torwart Marvin Wollek, der wieder fitte Philipp Isenbeck und Max Miebach. „Er ist jetzt 17 und hat das Doppelspielrecht beantragt.“ „Die Jugendlichen brauchen und bekommen den maximalen Support bei unseren Senioren“, betont Wollek. Priorität habe für ihn und Stefan Vogt bei allem gewünschten Austausch aber die Situation der A-Junioren. 

„Wir sind bei den Trainern Favorit und wollen Meister werden“, erklärt Wollek. „Und dieses Ziel werde ich nicht dadurch gefährden, dass ich Spieler abgebe.“ Das Duell um die Tabellenspitze folgt am 8. Dezember. Dann steht als vorletztes Spiel der Hinrunde die Partie gegen die Sauerland Wölfe in Menden an. „Leider spielt die Erste ihr Spitzenspiel beinahe zeitgleich in Herne.“ Wollek wird also keinen aus seinem Stamm abgeben können.

RSV bietet Bus zum Auswärtsspiel nach Gladbeck an

Zum Auswärtsspiel der A-Junioren-Handballer beim TV Gladbeck am Samstag um 17.30 Uhr setzt der RSV Altenbögge einen Bus ein. In diesem sind noch einige Restplätze frei. Tickets kosten 5 Euro für Kinder, 10 für Erwachsene. Der Spitzenreiter aus Bönen gastiert beim Dritten. Abfahrt ist um 15.30 Uhr am Penny-Markt. Interessenten melden sich bei Thomas Wollek, Telefon 0171/2246825.

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