Handball

Überragender RSV-Auftritt im Rennen um die Oberliga-Tickets

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Grund zum Jubeln hatte die RSV-Bank mehr als genug. 119 Tore warf die A-Jugend während der Quali.

Bönen – Die Verbandsliga ist sicher – und der Traum von der Oberliga lebt. Mehr konnten die A-Junioren des RSV Altenbögge von der jüngsten Runde der Qualifikation des Handballverbands Westfalen nicht erwarten. In eigener Halle gewannen sie alle fünf Spiele und wurden Gruppensieger.

Damit geht es für die Bönener, die weitgehend einen Jungjahrgang-Kader stellen, Mitte Juni weiter. Dann werden in zwei Vierer-Turnieren zwei Oberliga-Tickets ausgespielt, die die jeweiligen Sieger erhalten. Die Auslosung steht noch aus. Je nach Verlauf der Bundesliga-Qualifikation könnte ein weiterer Platz dazukommen.

Die Altenbögger können jedenfalls mit breiter Brust den letzten Schritt angehen, denn in eigener Halle zeigten sie am Wochenende Topleistungen. „Am Samstag haben wir so gespielt, wie es im Jugendbereich in Bönen wohl noch nicht zu sehen war“, sagte Trainer Thomas Wollek begeistert und lobte gleich alle Akteure.

Perfekter Start gegen den ASV

Mit einer überzeugenden Leistung bezwang der RSV zu Beginn den Nachwuchs des ASV Hamm-Westfalen mit 21:16, dominierte von Anfang an und brachte die 11:4-Halbzeitführung locker nach Hause. Anschließend zogen die Gastgeber mit einer überragenden Deckung und einem starken Keeper Marvin Wollek dem VfL Eintracht Hagen II den Zahn, der am Ende vor Hamm Zweiter wurde. 23:13 (11:6) hieß es letztlich. „Nicht weil Hagen schlecht war, sondern wir so gut“, sagte Coach Wollek.

„Wir haben die Gegner kommen lassen und zu Abschlüssen gezwungen, um dann unser schnelles Umschaltspiel in Gang zu bringen“, erklärte der Trainer die Taktik. So kamen die Außen Felix Isenbeck und Valentin Korkowski auf 19 beziehungsweise 17 Tore im Turnierverlauf.

Oberliga-Qualifikation des RSV Altenbögge

Am zweiten Tag fehlt erst das Tempo

In den zweiten Tag fand der RSV jedoch schleppend, obwohl nun auch Niklas Kaftan mit dabei war. Gegen die HSG ETB Bielefeld sah sich Altenbögge schnell einem 1:4 Rückstand gegenüber. Nach dem 8:9 zur Pause drehten die Bönener aber Mitte der zweiten 20 Minuten die Partie und siegten mit 19:16. Allerdings brach sich Jonas Weige den Ringfinger und droht die letzte Quali-Runde zu verpassen. „Wir haben das Tempo nicht aufgenommen“, kritisierte Wollek. Im nächsten Spiel gegen den TSV Hahlen stand die Abwehr wieder bärenstark, allen voran Rico Schröder auf der Mittelposition verteilte Wollek ein dickes Lob. 18:13 (10:7) hieß es am Ende.

Vor dem letzten Auftritt gegen das Schlusslicht TSV Schloß Neuhaus war das Weiterkommen des RSV bereits sicher. Wollek wechselte daher durch, was besonders Henri Kräenfeld mit sieben Treffern und der nun auch mehr im Angriff eingesetzte Schröder mit acht Treffern dankten. Zudem übernahm Jan Eikel den Aufbau und zeigte bei seinen Pässen ein gutes Auge. Bönen gewann mit 38:13 (15:6).

„Unsere Außen haben gestochen, im Umschaltspiel waren wir sehr gut und die Trefferquote auch“, fielen Wollek mit Ausnahme der Bielefeld-Partie kaum Kritikpunkte ein.

RSV: Wollek, Barenhoff – Korkowski (17), Voigt (13), Isenbeck (19), Baeck (7), Kräenfeld (7), Eikel (9), Jablonski (13), Miebach (9), Schröder (5), Kaftan (11), Weige (9)

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