Akman beschert SpVg wichtigen Heimsieg

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Die SpVg feiert den Siegtreffer des Tages: Torschütze Ruchan Akman lässt dabei Passgeber David Wündisch hochleben.

BÖNEN -   Die Erleichterung war deutlich zu spüren. Als Ruchan Akman in der 55. Minute zum 1:0 für die SpVg Bönen einschob, begruben die Mitspieler den Torschützen unter sich. Da es zudem der einzige Treffer der Fußball-Bezirksliga-Partie gegen den SuS Bad Westernkotten blieb, feierte der Aufsteiger nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg.

„Wir haben nichts zugelassen. Der Erfolg war verdient“, lobte SpVg-Trainer Axel Maurischat seine Mannschaft. Sein Gegenüber auf Westernkottener Seite hatte zwar „ein typisches 0:0-Spiel“ gesehen, war mit der Leistung seiner Mannschaft allerdings nicht einverstanden: „Wir hätten mehr aus unseren Ansätzen machen müssen und waren nicht konsequent genug“, befand er.

Auch die Bönener waren am Rehbusch lange auf der Suche nach spielerischer Kultur, so dass sich die Partie zunächst weitgehend im Mittelfeld abspielte. Die erste gefährliche Szene hatte es aber gleich in sich: Dumir Feta erlief bei seinem Debüt einen langen Pass, wollte den SuS-Torwart Philipp Spiekermann umspielen, der ihm den Ball jedoch wegspitzelte. Beide setzten nach, dann fiel der Kosovare und der Schiedsrichter pfiff Elfmeter (26.). Spiekermann parierte aber den schwach geschossenen Versuch. Zehn Minuten später scheiterte Dincer erneut am Keeper – diesmal aber aus dem Spiel heraus. Das waren schon die wenigen Höhepunkte der ersten Hälfte.

Nach dem Wechsel zog die SpVg das Tempo an, Akman, Dincer und Feta boten sich drei Chancen in den ersten fünf Minuten. Dementsprechend fiel der Führungstreffer nicht unverdient. Niklas Link hatte von halbrechts geflankt, wo David Wündisch völlig frei stand. Frei vor dem Tor legte Wündisch dann wunderbar quer auf Akman.

Nach dem 1:0 verlegte sich Bönen aufs Kontern und blieb dabei durchaus gefährlich. Allein Dincer hätte die Vorentscheidung mehrfach herbeiführen können. So zwang er Spiekermann in der 73. Minute aus 15 Metern zu einer Glanzparade und traf aus ähnlicher Distanz ein Westernkottener Abwehrbein, weshalb der Ball am Tor vorbeitrudelte.

Es blieb also spannend. Für die Gäste hatte Matthäus Jedrzejczyk bereits in der 62. Minute aus 25 Metern den Außenpfosten getroffen. Insgesamt agierten die Bönener aber diesmal umsichtig in der Defensive, in der der junge Niklas Link eine bärenstarke Partie ablieferte. „Man hat gesehen, dass sie wollten. Es hat sich keiner hängenlassen“, so Maurischat.

Zweimal musste der Trainer noch zittern: Erst reklamierten die Gäste bei einer Rettungsaktion von Hakan Elik ein Handspiel, das der Unparteiische nicht geahndet hatte (90.). Und unmittelbar vor dem Schlusspfiff köpfte Christopher Köthemann knapp am langen Pfosten vorbei. - bob

SpVg: Behrend – Sorge (68. Renk), Holtbrügger, Link, Güney (48. Öncül) – Elik, Akman – Wittwer, Dincer, Wündisch – Feta (71. Oturak)

SuS: Spiekermann – Stiene (Balzer), Gerling, Köthemann, Dyballa – Mattina, Gierth – Janetzky, Buchmüller (75. Hengsbach), Jedrzejczyk – Grafe (53. Schiller)

Tor: 1:0 Akman (55.)

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