POL-DO: Ältere Frauen um ihr Erspartes gebracht: Polizei warnt vor falschen Enkeln und Polizisten - informieren Sie Ihre Angehörigen

Polizei Dortmund / POL-DO: Ältere Frauen um ihr Erspartes gebracht: ...

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0689 Die Polizei Dortmund warnt dringend vor Betrügern, die sich als Enkel oder Polizeibeamte ausgeben, um an das Ersparte von Bürgerinnen und Bürgern aus Dortmund und Lünen zu kommen. Es sind meist vor allem ältere Menschen, auf die es die Täter abgesehen haben. Trauriger Weise hatten Betrüger in den vergangenen Tagen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Dortmund mindestens dreimal Erfolg mit ihrer Masche. Und erbeuteten von drei Frauen (zwei aus Dortmund, 68 und 82, eine aus Lünen, 78) insgesamt einen sechsstelligen Bargeldbetrag. Die Taten machen wütend. Aus diesem Grund warnt die Polizei erneut vor diesen niederträchtigen Betrügern und Betrügerinnen. Die Maschen ähneln sich. Es werden falsche Tatsachen vorgetragen, die die Opfer dazu bewegen sollen, den Tätern bzw. ihren Handlangern Geld zu übergeben. Im Falle der Enkeltrickbetrüger meldet sich beispielsweise die Enkelin, der Enkel oder auch eine Schwägerin/ein Schwager. Ein Auto- oder Immobilienkauf stehe an und dafür werde aus erfundenen Gründen unbedingt Bargeld benötigt - möglichst schnell. Aus diesem Grund wird am Telefon häufig Druck aufgebaut, schnell zu handeln - und vertraulich. Das Geld wird dann an eine Mittelsperson übergeben, die die Wohnadresse des Opfers aufsucht. Im Falle der falschen Polizisten melden sich wiederum angebliche Angehörige der örtlichen Polizei telefonisch. Sie wissen in den meisten Fällen von einer Einbrecherbande zu berichten, die in der Nähe festgenommen wurde. Bei diesen habe man Hinweise auf die Adresse der Opfer gefunden und befürchte nun einen anstehenden Einbruch. Auch über Bankkonten und -schließfächer wüssten die Täter Bescheid. Aus diesem Grund werden die Angerufenen gebeten, alle Wertgegenstände und Geldbestände der Polizei zu übergeben, damit diese sie aufbewahre, bis die Gefahr gebannt ist. Auch hier gibt es stets eine Mittelsperson, die Geld und Wertgegenstände dann vor Ort abholt. Die Polizei will verhindern, dass weitere Menschen derartigen Betrügern zum Opfer fallen. Deswegen gelten die folgenden Ratschläge: - Vergessen Sie niemals: Trickdiebe sind erfinderisch!Informieren Sie Seniorinnen und Senioren in Ihrer Familien, in Ihrem Bekanntenkreis und Ihrer Nachbarschaft und besprechen Sie offen die Maschen der Betrüger. (Bei Fragen helfen Ihnen die im Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten der Polizei gerne!) - Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon um Geld bittet! Gerade die Polizei wird Sie nicht anrufen und nach Ihren Vermögenswerten oder nach Kontodaten fragen! - Suchen Sie im Zweifelsfall Rat bei Nachbarn oder anderen vertrauten Personen. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner - zum Beispiel ein angeblicher Enkel oder Polizist - um Geld von Ihnen bittet! - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich derjenige sein ist, der er vorgibt zu sein. Heißt: Fragen sie in der Familie unter den Ihnen bekannten Rufnummern nach, ob sie wirklich angerufen worden sind. Oder rufen Sie die Polizei unter dem Notruf 110 an und erkundigen Sie sich, ob Sie es wirklich mit echten Polizeibeamten zu tun hatten. Ein Anruf bei der zentralen Vermittlung der Polizei, ob dort zum Beispiel ein "Herr Weber" arbeitet, reicht jedoch nicht aus. Fragen Sie konkret nach einem Einsatz bzw. nach Ermittlungen an Ihrer Adresse. - Wichtiger Hinweis: Die Polizei wird Sie nie mit der Rufnummer "110" anrufen! - Übergeben Sie Ihr Geld niemals an Ihnen unbekannte Personen! - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt! - Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei - egal, ob sie den Enkeltrick erkannt haben oder schlimmstenfalls sogar Opfer geworden sind. Und: Erstatten Sie Anzeige! OTS: Polizei Dortmund newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/4971 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_4971.rss2 Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Pressestelle Nina Kupferschmidt Telefon: 0231-132 1026 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

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