Feierlicher Abschied: Zapfenstreich für Wulff

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Der zurückgetretene Bundespräsident Christian Wulff wird mit einem Zapfenstreich der Bundeswehr feierlich verabschiedet.

Berlin - Der zurückgetretene Bundespräsident Christian Wulff wird mit einem Zapfenstreich der Bundeswehr feierlich verabschiedet. Doch ist das auch gerechtfertigt? Diskutieren Sie mit. 

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Ein Termin steht noch nicht fest. Die Zeremonie werde voraussichtlich in der übernächsten Woche, also nach dem 5. März, stattfinden. Das kündigte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Stefan Paris, am Freitag an. Der Zapfenstreich für einen ausgeschiedenen Bundespräsidenten entspreche “geübter Staatspraxis“, sagte der Sprecher. Verteidigungsminister Thomas de Maizière habe Wulff angeboten, die Zeremonie zu organisieren, und freue sich, dass der Ex-Bundespräsident die Einladung angenommen habe.

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Wulff habe während seiner Amtszeit eine “sehr intensive Beziehung zur Bundeswehr gepflegt“, sagte Paris. Dies sei auch bei seinem Truppenbesuch in Afghanistan im vergangenen Oktober zum Ausdruck gekommen.

Wulff war vor einer Woche nach weniger als zwei Jahren im Amt unter massivem Druck zurückgetreten. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorteilsannahme.

Was halten Sie von einem feierlichen und ehrenvollen Abschied für Christian Wulff? Ist ein Zapfenstreich nach allem was vorgefallen ist gerechtfertigt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und diskutieren Sie mit!

dpa

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