Zahl der Zuwanderer steigt auf 1,23 Millionen im Jahr 2013

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Von den 80,6 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben dem Migrationsbericht 2013 zufolge inzwischen 15,9 Millionen ausländische Wurzeln. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Berlin (dpa) - Die Zahl der Zuwanderer nach Deutschland ist binnen eines Jahres deutlich gestiegen - von 1,08 Millionen 2012 auf 1,23 Millionen Menschen im Jahr 2013.

"Eine derart hohe Zahl war zuletzt im Jahr 1993 zu verzeichnen", heißt es im Migrationsbericht 2013 der Bundesregierung, aus dem die "Passauer Neue Presse" zitiert. Er soll am Mittwoch im Bundeskabinett beraten werden.

Die Zahl der Fortzüge aus Deutschland ist demnach im selben Zeitraum um zwölf Prozent auf 800 000 gestiegen, so dass es unterm Strich einen "Wanderungsgewinn" von rund 430 000 Menschen gab. Drei Viertel der Zuwanderer (76,8 Prozent) stammen aus anderen europäischen Ländern. Hauptherkunftsländer seien Polen (16,1 Prozent), Rumänien (11,0 Prozent) und Italien (4,9 Prozent) gewesen.

Von den 80,6 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben dem Bericht zufolge inzwischen 15,9 Millionen ausländische Wurzeln. 66,9 Prozent von ihnen waren 2013 jünger als 45 Jahre.

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