Wikileaks: Regierung sieht Verhältnis zu USA nicht beschädigt

Berlin - Die Bundesregierung sieht das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten durch die Wikileaks-Enthüllungen von US-Depeschen mit kritischen Äußerungen über deutsche Spitzenpolitiker nicht beeinträchtigt.

Das Verhältnis zwischen beiden Staaten “ist robust, fest und in keiner Weise durch diese Veröffentlichungen getrübt“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Zwischen beiden Ländern gebe es eine in Jahrzehnten gewachsene tiefe Freundschaft, die auf solch gemeinsamen Werten beruhe, “dass sie durch diese Veröffentlichungen nicht ernsthaft beschädigt wird“.

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Die Bundesregierung bedauere die illegale Veröffentlichung der Dokumente, sagte Seibert. Die Unterlagen würden eingehend geprüft. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Andreas Peschke, sagte, es sei nicht auszuschließen, dass durch die Veröffentlichung die Sicherheit der Bundesrepublik oder ihrer Verbündeter beeinträchtigt werden könne. Auf die Frage, nach welchen Kriterien deutsche Diplomaten arbeiteten, sagte Peschke, die deutschen Diplomaten arbeiteten sachorientiert, analytisch und im Interesse der Bundesrepublik.

dpa

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