Gegen Jugendarbeitslosigkeit

Von der Leyen will Ausbildungspakt für Europa

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Jungen Menschen soll eine Perspektive geboten werden, so Ursual von der Leyen

Berlin - Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einen Ausbildungspakt für Europa gefordert.

Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssten gemeinsam dafür sorgen, „dass wir diesen jungen Menschen eine Perspektive bieten“, sagte Ursula von der Leyen dem Tagesspiegel am Sonntag. Die europäische Wirtschaft müsse im eigenen Interesse Ausbildungsplätze schaffen.

Die sechs Milliarden Euro, mit denen die EU-Staaten in den nächsten zwei Jahren die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit angehen wollen, müssten aufgestockt werden. „Die sechs Milliarden Euro sind ein wichtiger Beitrag, sie reichen aber nicht“, sagte von der Leyen. In diesem Jahr gebe es noch europäische Mittel in Höhe von 16 Milliarden Euro, die umgewidmet werden könnten.

Die Bundesregierung: Merkel und ihre Minister

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Bei einer Konferenz am Mittwoch (3. Juli) in Berlin will von der Leyen mit ihren europäischen Kollegen über die Ausbildungsmisere und das deutsche System der dualen Ausbildung diskutieren. „Es gibt ein klares Muster: Länder mit extremer Jugendarbeitslosigkeit haben keine zeitgemäße duale Ausbildung“, sagte sie der „Wirtschaftswoche“.

dpa

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