Umfrage: Schwarz-Gelb und Rot-Grün ohne Mehrheit

Mainz - Weder eine Schwarz-Gelbe Regierung noch eine Rot-Güne Koaliton hätten derzeit eine Mehrheit auf Bundesebene. Das ergab der aktuelle Wahltrend. Wie es im Einzelnen um die Parteien steht:

Union und SPD haben zu Jahresbeginn in der Wählergunst zulegen können. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer zufolge die CDU/CSU auf 35 Prozent (plus 1) und die SPD auf 29 Prozent (plus 1). Die FDP bliebe unverändert bei fünf Prozent. Linke und Grüne verlieren in der Umfrage hingegen jeweils einen Prozentpunkt und landen auf 8 beziehungsweise 18 Prozent. Weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün hätten zurzeit eine Regierungsmehrheit.

In der sogenannten Sonntagsfrage werden die längerfristigen Überzeugungen und Bindungen an die Parteien sowie koalitionstaktische Überlegungen berücksichtigt. Befragt wurden von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1.245 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte.

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In der Frage nach den Chancen der FDP unter Parteichef Guido Westerwelle bei den Landtagswahlen im Frühjahr gehen die Meinungen der Befragten deutlich auseinander. 44 Prozent glauben, dass die FDP mit einem anderen Parteichef größere Chancen hätte, 50 Prozent verneinen dies. 36 Prozent können allerdings keine Alternative nennen. Nur drei Prozent verweisen auf Generalsekretär Christian Lindner, zwei Prozent auf Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und ein Prozent auf Gesundheitsminister Philipp Rösler.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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