Guttenberg bleibt beliebtester Politiker

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Bleibt der beliebteste Politiker in Deutschland: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).

Köln - Trotz der jüngsten Affären und Vorfälle bei der Bundeswehr haben die Deutschen eine unverändert positive Meinung von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD bescheinigten 69 Prozent der Deutschen Guttenberg “ein Gespür dafür, was Menschen von der Politik erwarten“. 64 Prozent finden, Guttenberg sei “endlich mal ein Politiker, der Klartext redet“.

Eine Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) ist dem ARD-Deutschlandtrend zufolge davon überzeugt, dass zu Guttenberg “sein Ministerium im Griff hat“. Nur 25 Prozent finden, er nehme “persönliche Interessen wichtiger als die Interessen der Soldaten“. 48 Prozent sind allerdings der Ansicht, Guttenberg habe “bei der Entlassung des Kommandanten des Segelschiffs Gorch Fock voreilig entschieden“. 43 Prozent sehen dies nicht so.

In der Popularitätsliste der deutschen Politiker liegt zu Guttenberg weiterhin an der Spitze, wenn auch mit Abstrichen. 68 Prozent der Deutschen sind zufrieden mit seiner Arbeit (-8 im Vergleich zum Vormonat). Auf Platz zwei folgen in diesem Monat SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit 52 Prozent Zustimmung (+2) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit deren Arbeit ebenfalls 52 Prozent der Deutschen zufrieden sind (-1).

Truppenbesuch: Zu Guttenberg mit Ehefrau Stephanie in Afghanistan

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Hinter ihnen liegt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen mit einer Zustimmung von 49 Prozent (-3). Schlusslicht ist Linken-Chefin Gesine Lötzsch. Mit ihrer Arbeit sind nur neun Prozent der Deutschen zufrieden (ohne Vergleichswert). Sie liegt damit hinter FDP-Chef Guido Westerwelle, der mit einer Zustimmung von 18 Prozent (-4) den schlechtesten Wert erhält, der je für ihn im ARD-Deutschlandtrend gemessen wurde.

In der Sonntagsfrage legt die FDP im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt zu und erreicht 5 Prozent. Die Union liegt unverändert bei 36 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und kommt auf 25 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei 19 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und erreicht 8 Prozent.

Infratest dimap hat für den aktuellen ARD-Deutschlandtrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1505 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

dpa

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