Studie: Privat Versicherte seltener beim Arzt

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Am seltensten gehen der Studie zufolge Vollzeitbeschäftigte zum Arzt. Foto: Armin Weigel/Archiv

Berlin (dpa) - Mitglieder privater Krankenversicherungen gehen laut einer Studie seltener zum Arzt als Versicherte gesetzlicher Krankenkassen. Privat Versicherte ließen sich demnach im Schnitt 4,6 mal pro Jahr untersuchen, gesetzlich Versicherte 6,1 mal.

Das geht aus einer Infas-Studie für den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen hervor, über die die "Bild"-Zeitung berichtet. Florian Lanz, Sprecher des Krankenkassen-Spitzenverbandes, kommentierte die Zahlen gegenüber der Zeitung so: "Während sich die gesetzlichen Kassen solidarisch um jeden kümmern, nehmen private Krankenversicherungen besonders gern Gesunde auf."

Am seltensten gehen der Studie zufolge Vollzeitbeschäftigte zum Arzt: durchschnittlich vier mal pro Jahr. Arbeitslose suchten zehn mal jährlich einen Arzt auf, Studenten 8,5 mal und Rentner 7,2 mal.

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