Tiefster Wert in diesem Jahr

Sonntagstrend: Union erreicht neuen Tiefpunkt - im Osten AfD stärkste Kraft

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Annegret Kramp-Karrenbauer (r), CDU-Bundesvorsitzende, unterhalten sich zu Beginn der Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion im Bundestag.

Im aktuellen „Sonntagstrend“ hat die Union einen neuen Tiefpunkt erreicht. Im Osten ist die AfD an die Spitze gerückt. 

Berlin - Die Union ist im „Sonntagstrend“ für „Bild am Sonntag“ auf den tiefsten Wert in diesem Jahr gefallen. In der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid büßten CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte auf 28 Prozent ein. Die Grünen dagegen legten zwei Punkte zu und sind mit 19 Prozent nun allein zweitstärkste Kraft.

SPD und AfD gewinnen jeweils einen Punkt, sie kommen auf 18 und 13 Prozent. Die Linke verharrte bei 9 Prozent, die FDP verlor einen Punkt und steht bei 8 Prozent. In anderen Umfragen erreichte die Union zuletzt bis zu 30,5 Prozent.

Sonntagstrend: Union verliert - AfD im Osten als stärkste Kraft

Dem „Sonntagstrend“ zufolge ist die AfD im Osten mit 23 Prozent stärkste Kraft. Dahinter folgen demnach die CDU (22 Prozent), die Linke (18), die SPD (14) und die Grünen (12). Die FDP kommt auf 5 Prozent, die sonstigen Parteien landen bei 6 Prozent. Im Westen sieht das Ergebnis der Umfrage anders aus: Hier steht die CDU (29) vor den Grünen (20), SPD (19), AfD (11), FDP (9) und Linken (7). Die sonstigen Parteien kommen auf 5 Prozent.

Dreimal hat die AfD versucht, einen Kandidaten ins Amt des Bundestagsvizepräsidenten zu bekommen. Dreimal ist sie gescheitert. Doch sie besteht auf den Posten.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat einen Vorschlag zur Wahlrechtsreform vorgelegt. Die Idee ist vorerst gescheitert. Nun legen Unionspolitiker nach - wohl nicht ganz uneigennützig.

dpa

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