Seehofer dringt auf Energiekonsens

Hamburg - Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer dringt auf einen überparteilichen Konsens in der zukünftigen Energiepolitik. Er sei gegen einen Alleingang der Regierung.

Der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung “Die Zeit“ sagte Seehofer: “Wir wollen noch in diesem Jahrzehnt unsere Energieversorgung so weit wie möglich umstellen. Das geht allerdings nicht in einem Alleingang der Regierung, sondern nur mit einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens.“

Diese deutschen AKW müssen sofort vom Netz

Diese deutschen AKWs müssen sofort vom Netz

Bei dem Projekt gehe es um Milliardeninvestitionen, deshalb bräuchten die Energieunternehmen verlässliche Rahmenbedingungen. Gefragt seien jetzt “langfristig tragbare Verabredungen über die Parteigrenzen hinweg“, sagte Seehofer.

Zur Niederlage der CDU bei den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag sagte Seehofer, die Wähler hätten der Union die Richtungsänderung bei der Atomenergie offenbar nicht abgenommen. “Deshalb müssen wir jetzt sehr schnell beweisen, dass wir es ernst meinen mit der Energiewende“, betonte der CSU-Chef.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare