Schavan: Schule und Ausbildung besser verbinden

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Bildungsministerin Annette Schavan fordert eine bessere Verzahnung von Schule und Ausbildung.

Passau - Schule und Ausbildung müssen besser verzahnt werden, um jungen Menschen lange Wartephasen zu ersparen. Das fordert Bildungsministerin Annette Schavan.

Nach dem neuen Berufsbildungsbericht der Bundesregierung drehen immer weniger Jugendliche Warteschleifen vor dem Start in eine berufliche Ausbildung. Die Zahl der jungen Menschen im “Übergangssystem“ sei seit 2005 um 94 000 (minus 22,5 Prozent) zurückgegangen.

“Nun dürfen wir mit unseren Ausbildungsanstrengungen nicht nachlassen und müssen besonders solche Jugendliche unterstützen, denen der Einstieg in Ausbildung schwer fällt. Unsere Maßnahmen zielen daher vor allem auf eine bessere Verzahnung von Schule, Übergangssystem und dualer Ausbildung“, sagte Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) der “Passauer Neuen Presse“ (Dienstagausgabe).

Allein 2010 sei die Zahl der nicht ausbildungsreifen Schulabgänger und unversorgten Lehrstellenbewerber um rund 24.500 oder sieben Prozent gesunken, heißt es in dem Bericht, über den am Mittwoch das Bundeskabinett berät. Grund für die Veränderung seien die demografische und konjunkturelle Entwicklung sowie das Engagement von Bundesregierung und Wirtschaft.

dapd

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