Polnische Opposition  schließt Abgeordnete aus

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Der frühere Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski

Warschau - In der größten polnische Oppositionspartei, die nationalkonservative PIS des früheren Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski, geht es hoch her.

16 Angehörige der Abgeordnetenkammer und ein Senator seien nach einer Abstimmung aus der PIS ausgeschlossen worden, sagte Parteisprecher Adam Hofman. Zuvor hatten sich die 17 Abgeordneten mit drei weiteren ehemaligen Mitgliedern solidarisch erklärt, die aus er PIS ausgeschlossen worden waren, nachdem sie mehr Transparenz in innerparteilichen Entscheidungsprozessen gefordert hatten.

Rechts gegen Links: Bilder von den Krawallen in Warschau

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Nun hat Kaczynski den Parteiausschluss der abtrünnigen Parlamentarier eingeleitet. Damit wird die Bildung einer neuen Rechtspartei in Polen immer wahrscheinlicher. Ziobro und seine Anhänger hatten von Kaczynski nach der verlorenen Parlamentswahl im Oktober eine Öffnung der PIS zur Mitte hin verlangt. Das lehnt der Parteivorsitzende kategorisch

dapd

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