Politbarometer: Rösler fällt aus Top 10

Berlin - Einen neue Umfrage zeigt es: FDP-Chef Philipp Rösler ist nicht mehr beliebt. Die Union dagegen kann ihren Vorsprung vor der SPD in der Gunst der Wähler vergrößern.

Wäre schon am nächsten Sonntag Bundestagswahl, erhielte die CDU/CSU 37 Prozent (plus 1 gegenüber Juli). Dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer zufolge verliert die SPD einen Punkt und kommt nun auf 29 Prozent. Die Grünen liegen bei 12 Prozent (minus 1). Die FDP wäre mit 5 Prozent (plus 1) wieder im Parlament vertreten. Die Linke bleibt bei 6 Prozent. Mit nur noch 6 Prozent (minus 1) setzt sich der Sinkflug der Piratenpartei fort. Damit hätte weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün eine Mehrheit.

FDP-Chef Philipp Rösler schied im August aus der Liste der zehn wichtigsten Politiker aus. Damit sei erstmals seit mehr als elf Jahren ein FDP-Vorsitzender dort nicht mehr vertreten, teilte dass ZDF mit. Mit unverändert minus 1,0 nimmt Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in den Top 10 nun den letzten Platz ein.

An der Spitze steht weiter Angela Merkel. Auf der Skala von +5 bis -5 kommt die Kanzlerin auf einen Wert von 1,8 (Juli: 2,0). Auf Platz zwei und drei liegen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) mit 1,6 (Juli: 1,9) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) (unverändert 1,4). Mit jeweils 1,3 folgen knapp dahinter SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. SPD-Chef Sigmar Gabriel verliert deutlich auf 0,3 (Juli: 0,7). Auch der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer (Juli: 0,5) wird mit 0,3 klar schlechter bewertet.

dpa

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