Peinlicher Blackout: Cain blamiert sich vor laufender Kamera

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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Herman Cain

Washington - Peinlicher geht es kaum: Der republikansiche Präsidentschaftskandidat Herman Cain windet sich vor laufender Kamera. Anscheinend kennt sich Cain mit der aktuellen Politik nicht sehr gut aus.

Während eines Interviews mit mit der Tageszeitung "Milwaukee Journal Sentinel" kam Herman Cain ganz schön ins Schwitzen. Der Reporter fragte den Politiker, was er von der Libyen-Politik Barack Obamas halten. Cain reagierte höchst verunsichert. "Ok, Libyen" sagte er, schaute an die Decke, konzentrierte sich dann auf seine Wasserflasche vor ihm auf dem Tisch und schob sie von sich weg. Es folgte peinliches Schweigen.

Dann offenbarte Cain, dass er sich wohl nicht sehr ausführlich mit diesem Thema beschäftigt hatte. Vertrauensvoll wandte er sich an den Reporter. "Obama hat den Aufstand unterstützt. Das ist doch so?", fragte er. "Er hat den Rücktritt Gaddafis gefordert? Ich will mich nur versichern, dass wir über dasselbe sprechen, bevor ich zustimme oder nicht", erklärte er seine Frage. Später erläutert er, dass er keine klare Antwort geben könnte, da es verschiedene Aspekte gebe. Immerhin wirkte der Politiker hier wieder etwas selbstsicherer. Auf Youtube ist das peinliche Interview zu sehen.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete sich das Bildmaterial innerhalb kürzester Zeit. Es ist nicht der erste Aussetzer eines republikanischen Kandidaten. Vergangene Woche blamierte sich Rick Perry während einer Fernsehdebatte. Der Gouverneur von Texas konnte sich nicht mehr daran erinnern, welches dritte Regierungsressort er im Falle seiner Präsidentschaft abschaffen wollte.

Cain seinerseits hatte in den vergangenen Wochen Schlagzeilen gemacht, weil ihm von mehreren Frauen sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde.

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sr

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