Obama: Amerika ergibt sich nicht der Angst

Washington - US-Präsident Barack Obama hat dem amerikanischen Volk zum Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich des zehnten Jahrestages der Anschläge vom 11. September Mut zugesprochen.

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Zum Abschluss der Gedenkfeiern zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September hat US-Präsident Barack Obama seinen Landsleuten Mut zugesprochen. Die Attentäter seien mit dem Versuch gescheitert, die USA zu einem schlechteren Ort zu machen, sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) in Washington. “Wir sind nicht dem Argwohn und Misstrauen erlegen.“

Es gebe in den USA weiter freie Märkte, das Recht auf freie Meinungsäußerung und Religionsfreiheit. “Am 12. September (2001) wachten wir in einer Welt auf, in der das Böse näher war und Unsicherheit unsere Zukunft trübte“, sagte Obama. Aber heute seien die Amerikaner durch diese Erfahrung stärker als zuvor.

Obama bekräftige in seiner Rede am Abend, die nach dem 11. September begonnenen US-Kriege im Irak und in Afghanistan beenden zu wollen. “Diese vergangenen zehn Jahre haben Amerikas Entschlossenheit gezeigt, seine Bürger zu verteidigen.“ Zwei Millionen Amerikaner seien seit den Terroranschlägen dafür in den Krieg in fremde Länder gezogen. Sie hätten bewiesen, dass niemand den USA einen Schaden zufügen könne, ohne dafür bestraft zu werden.

Höhepunkt der Gedenkfeiern am Sonntag war eine Zeremonie am Ground Zero in New York, wo die Namen aller 2977 Toten verlesen wurden. Sechs Schweigeminuten markierten die schlimmsten Augenblicke der Terrorangriffe vor zehn Jahren.

Damals hatten islamistische Terroristen vier Passagierflugzeuge entführt. Mit zwei Jets legten sie die Zwillingstürme des World Trade Center in Schutt und Asche. Ein weiteres Flugzeug flog ins Pentagon bei Washington, das vierte stürzte im Bundesstaat Pennsylvania ab.

In New York und Washington hatte es allerorts massive Sicherheitsvorkehrungen gegeben. Aus Angst vor einem Anschlag eskortierten zwei Militärjets auch ein Passagierflugzeug aus Los Angeles zum Airport in New York. Drei Fluggäste hatten sich auffällig in der Bord-Toilette verhalten. Die beiden Israelis und ein Russe wurden nach der Landung vernommen, dann aber freigelassen.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Detroit. Dort wurden drei Passagiere nach der Landung einer Maschine aus Denver untersucht, weil sie durch häufige Gänge zur Toilette Aufsehen erregt hatten.

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Gedenken an die Opfer des 11. September

dpa

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