„Witterung aufnehmen“

Von Trump inspiriert: Gabriel will nach Nordkorea reisen

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Sigmar Gabriel.

Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel will sich in Nordkorea ein Bild von der Lage in dem weithin abgeschotteten Land machen.

Berlin - „Nachdem Donald Trump sich zweimal mit dem Diktator dort getroffen hat, finde ich, kann man mal gucken“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Gespräche des US-Präsidenten mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Singapur und Hanoi. „Das ist eine private Reise, weil mich das interessiert.“

Gabriel-Reise nach Nordkorea: „Witterung aufnehmen“

Er glaube, „dass es ganz gut ist, wenn man Witterung aufnimmt über ein Land, das ja eine Rolle zu spielen scheint, die nicht so völlig weg ist von der deutschen Teilung“, sagte Gabriel. Dort werde ein Systemkonflikt ausgetragen, China und die USA spielten eine Rolle. Über ein mögliches Treffen mit Diktator Kim Jong-Un ist nichts bekannt.

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Der frühere SPD-Chef sowie Bundeswirtschafts- und Außenminister hatte vergangene Woche auf Twitter angekündigt, dass er in diesem Monat nach Nordkorea reisen werde. Dass die Bundesregierung deswegen beunruhigt sein könne, wies er zurück: Er habe „noch nicht gehört, dass die Bundesregierung Sorge hat, dass der nächste Weltkrieg entsteht“ wegen der Reise, sagte er und verwies auf die Deutsch-Koreanische Parlamentariergruppe.

dpa

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