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Neue Corona-Regeln für Einreise sollen kommen: Für Familien bringt das Vorteile

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Für die Einreise nach Deutschland sollen bald neue Corona-Regeln gelten. Vor allem für Familien könnte der Urlaub aufgrund der Lockerungen leichter werden.

Hamm - Das Reisen soll deutschen Bürgern erleichtert werden. Vor allem für Rückkehrer aus dem Urlaub sollen die entsprechenden Corona-Regeln geändert werden. Davon würden insbesondere - mit Blick auf die anstehenden Osterferien im April - Familien mit Kindern profitieren. So sieht es zumindest die Änderungen der Einreiseverordnung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor. Damit sollte sich eigentlich das Bundeskabinett am Mittwoch befassen. Anders als erwartet wurde die Lockerung aber noch nicht bechlossen.

Land in EuropaDeutschland
KanzlerOlaf Scholz
HauptstadtBerlin

Neue Corona-Regeln für Einreise sollen kommen: Vor allem Familien profitieren

Was ist geplant? Länder sollen nur noch als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Rückkehr nach Deutschland eingestuft werden, wenn dort Virusvarianten mit „stärker krankmachenden Eigenschaften“ grassieren als die hierzulande dominierende Omikron-Variante. Die Neuregelungen der Corona-Regeln für Urlauber sollen ab 4. März greifen.

Dazu soll es für Kinder unter 12 Jahren möglich werden, sich nach Rückkehr aus Hochrisikogebieten direkt aus einer sonst anstehenden Quarantäne frei zu testen. Bisher gilt generell: Wer aus solchen Gebieten kommt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Freitesten ist frühestens fünf Tage nach Einreise mit einem negativen Test möglich. Für Kinder unter 6 Jahren endet die Absonderung bisher fünf Tage nach Einreise automatisch - aber ohne Möglichkeit, sich früher frei zu testen, wenn sie keinen Nachweis als Genesene oder Geimpfte haben.

„Reisen für Familien wird dadurch leichter“, sagte Karl Lauterbach jüngst der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er warnte zugleich: „Vorsichtig sollten sie trotzdem im Urlaub sein.“

Neue Corona-Regeln für Einreise sollen kommen: Was sich bei der Quarantäne für Kinder ändert

Das Bundesgesundheitsministerium von Karl Lauterbach verweist zur Begründung für die Erleichterungen für Kinder auch darauf, dass es für unter 12-Jährige bisher keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gibt. Generell gilt für Einreisen aus allen Ländern weiter die 3G-Regel - also: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Test haben.

In Deutschland könnten derweil am Mittwoch auch die ersten Dosen des neuen Corona-Impfstoffs von Novavax eintreffen. Als erste Lieferung werden nach früheren Angaben des Gesundheitsministeriums bis zum Ende der Woche 1,4 Millionen Dosen erwartet. Sie sollen unmittelbar an die Länder verteilt werden, damit in der kommenden Woche mit Impfungen begonnen werden könne. In NRW ist klar geregelt, wo, wann und für wen Novavax zu bekommen ist.

Gehofft wird, dass Novavax eine Alternative für manche sein könnte, die sich nicht mit den bisherigen mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna impfen ließen, die nach 14 Monaten immer noch nicht final zugelassen sind. Der Novavax-Impfstoff basiert auf einem klassischeren Verfahren. (mit dpa-Material) *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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