Merkel: Griechenland soll Euro behalten

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Mittwoch in Brüssel mit dem EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso über Auswege aus der europäischen Schuldenkrise gesprochen.

Brüssel - Griechenland muss nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel ungeachtet der schweren Schuldenkrise die Eurowährung behalten. "Ich sehe die Notwendigkeit, dass Griechenland ein Teil des Euroraums bleibt."

Das sagte Merkel am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Griechenland müsse die Chance bekommen, wieder auf die Beine zu kommen. Die Bundesregierung warte den Überprüfungsbericht der sogenannten Troika ab, der Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds angehören. Ob der Bericht bis zum nächsten EU-Gipfel am 17. und 18. Oktober in Brüssel vorliegen werden, sei noch offen, sagte Merkel.

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Mit Blick auf die Vereinbarungen des Euro-Krisengipfels vom 21. Juli für ein zweites Griechenland-Hilfspaket sagte die Kanzlerin: “Wir müssen schauen, ob die aktuellen Wirtschaftszahlen Griechenlands noch zu diesem Beschluss passen.“ Für eine solche Beurteilung müsse aber der Troika-Bericht vorliegen. Es wird seit längerem darüber spekuliert, dass das zweite Hilfspaket von 109 Milliarden Euro für Athen angesichts des Wirtschaftseinbruchs unzureichend sein könnte.

dpa

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