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Kindergeld wird ab 2023 erhöht – Größere Entlastung für Familien als gedacht

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Von: Hannah Decke

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Ab Januar 2023 gibt es mehr Kindergeld. Die Erhöhung war bereits vorher klar. Familien sollen allerdings höher entlastet werden als gedacht.

Hamm - Die hohen Preise für Energie und Lebensmittel belasten Familien stark. Teil des dritten Entlastungspakets der Bundesregierung ist daher unter anderem die Erhöhung des Kindergelds sowie des Höchstbetrags für den Kinderzuschlag ab Januar 2023.

Bei der Vorstellung des Entlastungspakets war eine Erhöhung des Kindergelds auf 237 Euro monatlich für die ersten drei Kinder geplant. Das wären 18 Euro mehr für das erste und zweite Kind und zwölf Euro mehr für das dritte Kind gewesen. Aktuell beträgt das Kindergeld 219 Euro für das erste und zweite Kind, 225 Euro für das dritte Kind und für das vierte und jedes weitere Kind 250 Euro.

Mehr Kindergeld ab 2023 - Entlastung für Familien höher als gedacht

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einigte sich die Ampel-Koalition allerdings am Mittwoch (9.11.2022) darauf, die Familien stärker zu entlasten als bisher gedacht. Die Fraktionen planen, die staatliche Unterstützung zum 1. Januar einheitlich auf 250 Euro monatlich zu erhöhen. Das wären für die ersten beiden Kinder 31 Euro mehr als bisher. Der Bundestag hat die höhere Entlastung für Familien durchgewunken.

Mehr Kindergeld ab 2023: „Größte Erhöhung in der Geschichte“

„Die Ampel legt bei der Entlastung von Familien noch eine Schippe drauf“, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich. Besonders für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen bedeute das eine wichtige zusätzliche monatliche Entlastung. FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer erklärte: „Das ist die größte Erhöhung des Kindergelds in der Geschichte der Bundesrepublik.“ (mit dpa-Material)

Ebenfalls Teil des dritten Entlastungspakets ist eine Energiepauschale für Rentner, die im Dezember 2022 ausgezahlt werden soll. Aber auch Arbeitnehmer und Studenten profitieren vom Entlastungspaket. So können etwa Unternehmen steuerfrei eine Inflationsprämie an ihre Beschäftigten auszahlen.

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