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Auf Einladung der Regierung: Karl Lauterbach will Schwerverletzten in der Ukraine helfen

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Von: Nail Akkoyun

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Karl Lauterbach hat am Mittwochabend (8. Juli) mitgeteilt, in die Ukraine reisen zu wollen.
Karl Lauterbach hat am Mittwochabend (8. Juli) mitgeteilt, in die Ukraine reisen zu wollen. © David Young/dpa

Wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verkündet, wird er demnächst in die Ukraine reisen. Dort will er Menschen helfen, die im Krieg verletzt wurden.

Berlin – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will bei einem Besuch in der Ukraine deutsche Hilfe bei der Versorgung von Verletzten anbieten. Dies kündigte der Politiker am Donnerstag (9. Juli) im Deutschlandfunk an. Dabei gehe es einerseits um Behandlungen in Deutschland, aber auch um die Versorgung Verletzter in dem Kriegs-geplagten Land selbst.

Lauterbach nannte konkret Hilfen für Menschen mit schweren Verbrennungen sowie für Menschen, die im Krieg Gliedmaßen verloren haben. Am Mittwochabend hatte der Gesundheitsminister kurzfristig angekündigt, dass er auf Einladung der ukrainischen Regierung in die Ukraine reisen werde. Das genaue Programm ließ er zunächst offen.

Ukraine-Krieg: Karl Lauterbach besucht Kiew als viertes Regierungsmitglied

Seit Kriegsbeginn waren auch schon Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) sowie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) zu Besuch. Karl Lauterbach wäre damit das vierte Regierungsmitglied, welches nach Kiew aufbricht. Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem Staat bisher noch keinen Besuch abgestattet. (nak/dpa)

Zuletzt sorgte Karl Lauterbach während einer Videokonferenz für Ärger, als er eine Amtskollegin wegen eines Schokoriegels maßregelte.

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