Nach Corona-Panne in Bayern

Jetzt live: Söder und Huml geben Pressekonferenz nach Corona-Testpanne in Bayern

Nach der Corona-Testpanne an bayerischen Autobahnen geben Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml eine Pressekonferenz. Alle Infos im Live-Ticker.

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+++ 15.39 Uhr: Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml hat nach den Corona-Testpanne zweimal ihren Rücktritt angeboten. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder in der Pressekonferenz. Der Rücktritt wird aber nicht kommen, Söder hat ihn abgelehnt. „Das sind Fehler der vergangenen Tage“, sagte Söder. Das System sei über Nacht umgestellt worden, alle Mitarbeitenden hätten hart gearbeitet. Trotzdem hat Söder Fehler der Behörden eingeräumt. „Da ist eine Panne passiert, und zwar eine große Panne“, sagte Söder am Donnerstagnachmittag nach einer Krisensitzung in München. „Nicht in der Strategie, sondern in der Umsetzung.“

Erstmeldung vom Donnerstag, 13.08.2020, 15.30 Uhr: München – Nach der Corona-Testpanne an bayerischen Autobahnen stellen sich Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) an diesem Donnerstag gemeinsam im Prinz-Carl-Palais in München den Fragen der Öffentlichkeit, wie eine Regierungssprecherin sagte.

Söder gibt Pressekonferenz nach Corona-Testpanne in Bayern

 SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder nach der Panne bei Corona-Tests in der Verantwortung. Der CSU-Chef müsse die verheerenden Fehler beim Testen von Reiserückkehrern aufklären, vor allem aber konsequent beheben, sagte Klingbeil am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. „Herr Söder hat sich über Monate als Krisenmanager inszeniert und kann jetzt die Verantwortung nicht an seine Ministerin abschieben.“ Dass 900 Infizierte nicht über ihr Testergebnis informiert worden seien, erschwere den gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus.

Wegen des verspäteten Versendens von Testergebnissen wussten bis Mittwochabend 900 bei der Rückkehr aus dem Auslandsurlaub positiv getestete Bürger aus mutmaßlich mehreren Bundesländern nichts von ihren Infektionen und konnten dementsprechend andere Menschen anstecken. Insgesamt warteten 44 000 Reiserückkehrer nach freiwilligen Tests an Autobahnraststätten und Hauptbahnhöfen auf Ergebnisse.

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