Geschäftsführender EU-Kommissionschef

Sorge um Jean-Claude Juncker: Gefährliche Operation geplant

Jean-Claude Juncker ist aktuell noch geschäftsführender EU-Kommissionschef. Allerdings hat der Luxemburger große gesundheitliche Probleme.

  • Jean-Claude Juncker ist weiterhin geschäftsführender EU-Kommissionschef.
  • Der 64-Jährige hat aber immer wieder gesundheitliche Probleme.
  • Am Dienstag (12. November) unterzieht sich der Luxemburger einer gefährlichen Operation.

Brüssel - Wie geht es weiter mit Jean-Claude Juncker? Der scheidende EU-Kommissionschef steht vor einem gefährlichen Eingriff: Juncker hat sich für eine schwere Operation ins Krankenhaus begeben. Die OP wegen eines Aneurysmas sei für Dienstag geplant, teilte seine Sprecherin am Montag mit. 

Ein Aneurysma ist eine mit Blut gefüllte Ausstülpung einer Arterie, die plötzlich aufreißen kann. In dem Fall besteht die Gefahr zu verbluten. Auch eine Operation kann aber riskant sein.

Jean-Claude Juncker: Gefährlicher Eingriff - immer wieder hat der scheidende EU-Kommissionschef gesundheitliche Probleme

Der 64-jährige Juncker hatte seine Amtszeit als Präsident der EU-Kommission am 31. Oktober offiziell beendet. Er ist aber weiter geschäftsführend im Amt, weil die Kommission von Nachfolgerin Ursula von der Leyen noch nicht komplett ist. Drei Länder mussten Bewerber nachnominieren, denn das EU-Parlament hatte die ursprünglichen Anwärter gestoppt.

Juncker hatte in der Vergangenheit immer wieder Gesundheitsprobleme. Im August brach er seinen Urlaub für eine dringende Operation an der Gallenblase ab. Anschließend erholte er sich einige Tage in seiner Heimat Luxemburg, bevor er seine Arbeit in Brüssel wieder aufnahm. Immer wieder klagte Juncker auch über Ischias-Beschwerden.

Juncker erinnerte sich zuletzt noch an den Mauerfall vor 30 Jahren. Für ihn persönlich sei es entscheidender Moment für die Weltpolitik und der Beginn eines neuen Kapitels gewesen.

Währenddessen hat Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt angekündigt, freiwillig nicht mehr für ein Gremium zu kandidieren. Außerdem bestätigte die Bundesregierung, dass die Türkei Abschiebungen nach Deutschland plant.

Rubriklistenbild: © dpa / Francisco Seco

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