Friedrich: Ausweisung von Salafisten einzeln prüfen

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Polizisten drängen am bei einer Protestkundgebung gegen eine Wahlkampfveranstaltung der Partei Pro NRW vor der König Fahd Akademie in Bonn Gegendemonstranten ab. Erneut gab es gewalttätige Ausschreitungen von Salafisten bei einer Provokation durch eine rechte Splitterpartei.

Berlin - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat nach den jüngsten Ausschreitungen eine Ausweisung einzelner radikaler Salafisten aus Deutschland nicht ausgeschlossen.

“Wir werden uns das nicht gefallen lassen, dass gewaltbereite Salafisten den Frieden im Lande stören“, sagte er am Mittwoch im ARD-“Morgenmagazin“. Friedrich geht von rund 4000 Salafisten in Deutschland aus. Wichtig sei, die Szene im Blick und im Griff zu haben. Der CSU-Politiker hatte zuvor in einem Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post“ (Mittwoch) die Drohungen gegen die Fundamentalisten verschärft.

Salafisten verletzen Polizisten mit Steinen

Salafisten verletzen Polizisten mit Steinen

dpa

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