Gesundes Pausenbrot für gute Noten

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Beim Pausenbrot gilt die Devise: Je bunter, desto besser.

In der Pause entscheidet sich, wie fit ein Kind den Schulalltag meistert. Um dem Unterricht bis zum Schluss aufmerksam folgen zu können, benötigen Schüler ein gesundes Pausenbrot, das schmeckt und für die nötige Energie sorgt.

Ein Schulkind muss regelmäßig und ausgewogen essen und trinken. Nur dann kann es sich möglichst lange konzentrieren und gut lernen. Frühstück und Pausenbrot sollten ein Drittel des Tagesbedarfs an Nährstoffen liefern. Untersuchungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) zeigen jedoch, dass 20-30 Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler morgens kein Frühstück zu sich nehmen. Nach dem Schlaf müssen die Energiereserven wieder aufgefüllt werden, damit das Gehirn richtig arbeiten kann. Vor allem Frühstücksmuffel brauchen deshalb eine reichhaltige Pausenverpflegung.

Die Leistungskurve eines Kindes erreicht gegen zehn Uhr morgens ihren Höhepunkt und nimmt dann stetig ab. Im Gegensatz zu Erwachsenen können Kinder die wichtigen Nährstoffe, die sie mit dem Essen aufnehmen, nicht lange speichern. Ein gesunder Pausensnack sorgt für die notwendige Energie für die zweite Vormittagshälfte. Im Idealfall sollte die Zwischenmahlzeit aus vier Komponenten bestehen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt:

  • Kohlenhydrate: Vollkornprodukte liefern wichtige Kohlenhydrate und enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
  • Milchprodukte: Schüler haben einen hohen Bedarf an Eiweiß und Calcium. Dieser lässt sich gut mit Milch, Joghurt, Käse oder anderen Milchprodukten ausgleichen und durch tierische Eiweiße in Wurst ergänzen.
  • Obst/Gemüse: Für ausreichend Vitamine sorgen Obst und Gemüse.
  • Getränk: Ein Kind sollte je nach Alter zwischen einem und zweieinhalb Liter pro Tag trinken. Gesunde Durstlöscher sind Mineralwasser, Saftschorlen und Früchte- oder Kräutertees. Dickmacher wie Limo und Cola sollten die absolute Ausnahme sein.

Pausenbrot mal anders

Auch der gesündeste Pausensnack bringt nichts, wenn er regelmäßig im Mülleimer landet. Man sollte deshalb die Wünsche der Kinder berücksichtigen und für Abwechslung sorgen. Sinnvoll ist es auch, sich mit anderen Eltern über Ideen auszutauschen. Hierfür bieten sich Internetforen an. Essen soll schließlich Spaß machen. Mit ein paar Tricks, machen Sie ihr Kind zum Star auf dem Pausenhof:

  • Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
    Seien Sie kreativ und wechseln Sie öfter einmal die Brotsorten oder den Belag. Neben leckeren Käse- und Wurstsorten kann das Brot auch mit Kräuterquark, Radieschen, Bratenfleisch oder gekochtem Ei garniert werden. Mit einem Salatblatt, etwas Kresse oder Tomaten- und Gurkenscheiben sieht ein Sandwich deutlich appetitlicher aus.
  • Das Auge isst mit
    Kinder mögen das Pausenbrot lieber, wenn es in liebevolle, mundgerechte Stücke geschnitten wird. Sie können auch mit einer Ausstechform kleine Kreise oder Herzchen ausstechen und ein Plastikspießchen zum Aufspießen dazulegen.
  • Gesunde Überraschungen
    Gemüse und Obst lassen sich in Form bringen. Eine besondere Überraschung in der Pausenbox sind beispielsweise Tomaten-Gurken-Schiffchen. Die Tomaten dazu vierteln und als Schiffrumpf verwenden. Aus Gurkenscheiben kleine Dreiecke schneiden. Mit einem Zahnstocher werden die Gurken-Dreiecke zum Segel. Noch schneller gehen Gemüsepommes. Dafür Kohlrabi, Paprika und Möhren in pommesgroße Stifte schneiden und einen Dipp aus saurer Sahne oder Naturjoghurt vorbereiten. Für Obst-Schaschlik brauchen Sie nur einen Holzspieß und ein paar Sorten Obst wie Mandarinen, Trauben und Beeren. Diese stecken Sie abwechselnd auf den Spieß.
  • Naschen erlaubt
    Süßigkeiten sind erlaubt, wichtig ist nur das richtige Maß. Gegen ein Stückchen Schokolade oder ein paar Gummibärchen ist nichts einzuwenden.
  • Farbe bekennen
    Für mehr Farbe in der Brotbox sorgt eine bunte Kinderserviette. Kinder freuen sich aber auch über eine kleine Nachricht auf dem Butterbrotpapier. Noch interessanter machen Sie Ihre Pausenbrot-Kreationen, indem Sie ihnen klangvolle Fantasienamen verleihen, wie Piraten-Burger oder Hexenspieß.

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