„Nicht einschüchtern lassen“

Farbanschlag auf Smart von Karl Lauterbach (SPD) – „Solche Angriffe sind Angriffe auf unsere Demokratie“

Farbanschlag auf Smart von Politiker Lauterbach.
+
Auf den Smart von SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach wurde ein Farbanschlag verübt.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat mit schweren Anfeindungen zu kämpfen. Nun hat es seinen Smart erwischt. Rückenwind bekommt er von unerwarteter Seite.

Köln – Die Windschutzscheibe und auch die Scheibenwischer sind mit Farbe bekleckert, ein von der Polizei sichergestellter Farbeimer in der Nähe bestätigt schließlich den Verdacht: Jemand hat sich am Smart des SPD-Politikers Karl Lauterbach zu schaffen gemacht. Der Gesundheitsexperte klagt schon länger über Anfeindungen, bereits im Februar diesen Jahres hatte er vorsichtshalber seinen Dienst in einem Impfzentrum abgesagt.

Nun habe es seinen geliebten Stadtwagen erwischt, wie der 58-Jährige twittert. „Er sieht schrecklich aus. Auch die Scheiben, ich kann ihn nicht mehr fahren.“ Er ergänzt seinen Tweet mit dem Schlagwort: „Aber wir werden nie aufgeben.“

Auch viele Politiker und Kritiker solidarisieren sich unter den Hashtags #wirsindviele und #VolleSolidarität mit Lauterbach und verurteilen den Farbanschlag aufs Schärfste. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckard etwa spricht von einem feigen Versuch der Einschüchterung und meint: „Solche Angriffe sind Angriffe auf unsere Demokratie.“ Mehr darüber, was andere Politiker zu dem Farbanschlag zu sagen haben und wie es überhaupt dazu kommen konnte, gibt es hier.**24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare