Streit zwischen Union und SPD

Hundt: „Mindestlohn trifft die Schwächsten“

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Dieter Hundt

Berlin - Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes bringt nach Einschätzung von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gravierende Nachteile mit sich.

„Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn trifft vor allem die Schwächsten auf dem Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose, gering Qualifizierte und junge Menschen, die keine Ausbildung haben“, sagte Dieter Hundt der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Dies zeige die deutlich höhere Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit in allen europäischen Ländern mit gesetzlichem Mindestlohn.

Bei den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD ist die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro einer der Hauptstreitpunkte.

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Hundt legt am 18. November nach 17 Jahren als Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sein Amt nieder. Designierter Nachfolger ist der Bremerhavener Unternehmer Ingo Kramer (60).

dpa

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