„Kennen vielleicht viele nicht ...“

Corona-Krise: Kevin Kühnert kann sich süffisante Spitze gegen Adidas nicht verkneifen

Kevin Kühnert erlaubte sich in einem Interview mit Autor Christian Huber eine süffisante Spitze gegen Sportartikelhersteller Adidas. 

  • Kevin Kühnert von der SPD war während der Corona-Krise* bei einem Podcast zu Gast. 
  • Während des Gesprächs mit Autor Christian Huber erlaubte er sich eine Spitze gegen Adidas. 
  • Der Bundesvorsitzende der Jusos konnte sich das nicht verkneifen. 

München - Normalerweise ist im Podcast „Gefühlte Fakten“ das Duo Christian Huber und Tarkan Bagci dafür zuständig, am Donnerstag die Zuhörer mit allerlei Blödsinn zu unterhalten. Während der Corona-Zeit* trifft sich einer der beiden Autoren mit einem Gast und unterhält sich über die verschiedensten Themen. Nach Podcasterin Ariana Baborie, Comic-Zeichner Ralph Ruthe und Regisseur Tim Bergmann war nun Kevin Kühnert von der SPD am Mikrofon. 

Coronavirus: Kevin Kühnert (SPD) stellt Projekt „Kneipenretter“ vor

Huber und der Bundesvorsitzende der Jusos schnitten in einem dynamischen Gespräch die unterschiedlichsten Themen an. Es gab eine Bandbreite von Fußball, über Grundeinkommen, bis hin zu witzigen Tweets in der Bahn und Weißbier mit Lars Klingbeil. Kühnert erklärte auch sein Projekt Kneipenretter.org, das während der Corona-Krise* die Kneipen unterstützen soll. 

Ein Projekt, das aus seinem Freundeskreis entstanden ist, ist dem Berliner eine Herzensangelegenheit. Kühnert geht gerne in Kneipen und Bars. Er wolle die „Gewerbetreibenden, die nicht über eine große Lobby verfügen“, unterstützen. „Eine klassische Eckkneipe hat zwei Dutzend Stammkundinnen und Stammkunden und ein paar kommen gelegentlich vorbei. Wer soll für die einen Rettungsschirm organisieren?“, führt der 30-Jährige die Problematik während der Corona-Zeit aus. Mit Spendengeldern soll den Kneipen geholfen werden. 

Coronavirus: Kevin Kühnert (SPD) mit süffisanter Spitze gegen Adidas

Huber, der in Köln wohnt, erzählt von Problemen der Kneipen bei ihm in der Gegend und fragt letztendlich: „Was tun?“. Kühnert antwortet: „Die können auf die staatlichen Hilfen zurückgreifen - was die Betriebskosten angeht und seit Anfang der Corona-Krise kann man die Mietzahlungen aussetzen. Das sollten alle, bei denen es Spitz auf Knopf steht, nutzen“. Huber fährt dazwischen und sagt scherzhaft: „Adidas zum Beispiel“. Kühnert kann sich eine süffisante Spitze auch nicht verkneifen. „Adidas, kennen vielleicht viele nicht, ist ein kleines Familienunternehmen. Familie Dassler hat ein kleines Geschäft in Herzogenaurach. Naja. Da hat der Druck letztendlich geholfen, dass die wieder gezahlt haben“. 

Eine Anspielung darauf, dass kurz nach Bekanntgabe des Rettungsschirms für bedürftige Geschäfte Großkonzerne wie H&M, Deichmann oder eben Adidas das Paket sofort in Anspruch genommen haben. Daraufhin reagierten sogar Politiker mit drastischen Worten oder Taten - auch aus der Reihe von Kühnerts Kollegen aus der SPD gab es ein rigoroses Video. Dahingegen war Kühnerts süffisante Sptze noch ganz harmlos.

ank

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © dpa / Gregor Fischer

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