Soldatin gewinnt Prozess

Bundeswehr muss künstliche Befruchtung zahlen

Mannheim - Die Bundeswehr muss die Kosten für die künstliche Befruchtung einer Soldatin übernehmen. Die hatte vor dem Verwaltungsgerichtshofs geklagt und Recht bekommen.

Die Bundeswehr muss nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim die Kosten für die künstliche Befruchtung einer Soldatin übernehmen. Bedingung dafür sei, dass die Frau auf natürlichem Weg kein Kind mit ihrem Mann zeugen könne, berichtete der VGH am Freitag über ein Urteil vom 2. August (Az: 2 S 786/12). Dieses ist noch nicht rechtskräftig, weil die Bundesrepublik Deutschland laut Mitteilung Revision zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht hat.

Eine Soldatin auf Zeit und Oberfeldwebel bei der Bundeswehr hatte auf Übernahme der Kosten für die künstliche Befruchtung im Rahmen der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung geklagt. Wegen eines beiderseitigen Verschlusses der Eileiter kann sie auf normalem Weg kein Kind empfangen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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