Hendrik Wüst neuer Chef der CDU in NRW: Mittwoch Wahl zum Ministerpräsidenten

Hendrik Wüst ist neuer Vorsitzender der CDU in NRW und damit Nachfolger von Armin Laschet. Kommende Woche soll er zum neuen Ministepräsidenten gewählt werden.
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Spielt Laschet den letzten Trumpf: Nach Rücktrittsankündigung geht es um Nachfolge
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Machtkampf in der Union: Wie lange hält sich Armin Laschet? FDP-Vize zählt ihn an
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Bundestagswahl 2021


Die Bundestagswahl ist am 26. September 2021. Bei der üblicherweise alle vier Jahre stattfindenden Bundestagswahl wählen die Bürger der Bundesrepublik Deutschland die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Nach der Bildung einer Koalitionen stimmen die Abgeordneten des Bundestages über den nächsten Bundeskanzler oder die nächste Bundeskanzlerin ab. Die Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2021 sind Armin Laschet (CDU/CSU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne). Einer von ihnen wird Nachfolger von Angela Merkel. Nach 16 Jahren als Bundeskanzlerin tritt sie nicht erneut an.

Wahl-Schlappe für Armin Laschet: Rufe nach Rücktritt werden lauter

Nach der herben Klatsche bei der Bundestagswahl werden Forderungen nach einem Rücktritt von CDU-Chef Armin Laschet lauter. Jetzt auch öffentlich.
Wahl-Schlappe für Armin Laschet: Rufe nach Rücktritt werden lauter

Wahl-Ergebnis für Merz eine „große Enttäuschung“ - Auftrag für Laschet und Söder

Bei der Bundestagswahl musste die CDU große Verluste hinnehmen. Obwohl die SPD wohl vorne liegt, kann sich Friedrich Merz eine Union-geführte Regierung vorstellen.
Wahl-Ergebnis für Merz eine „große Enttäuschung“ - Auftrag für Laschet und Söder

NRW-Fraktionschef Christof Rasche: An FDP-Basis deutliche Mehrheit für Jamaika

Nach der Bundestagswahl wirbt der FDP-Fraktionschef in NRW, Christof Rasche, für eine Koalition mit der CDU und denkt an eigenen Spitzenkandidaten 2022.
NRW-Fraktionschef Christof Rasche: An FDP-Basis deutliche Mehrheit für Jamaika

Armin Laschet könnte mit seinem Rücktritt ein Hindernis aus dem Weg räumen

Armin Laschet hat mit der CDU bei der Bundestagswahl eine historische Pleite kassiert. Mit seinem Rücktritt könnte er ein Hindernis aus dem Weg räumen.
Armin Laschet könnte mit seinem Rücktritt ein Hindernis aus dem Weg räumen

Bundestagswahl 2021: AfD erzielt in NRW-Städten neuen Tiefstwert

Die AfD hat bei der Bundestagswahl 2021 in zwei Städten in Nordrhein-Westfalen die schlechtesten Ergebnisse bundesweit erzielt. Der höchste Wert wird aus Sachsen …
Bundestagswahl 2021: AfD erzielt in NRW-Städten neuen Tiefstwert

Wählerwanderung: Von welchem Konkurrenten die SPD die meisten Stimmen bekam

Deutschland hat gewählt: Die SPD ist der Sieger der Bundestagswahl 2021. Es wird sich viel verändern im Bundestag. Welche Partei verlor Stimmen an die Konkurrenz?
Wählerwanderung: Von welchem Konkurrenten die SPD die meisten Stimmen bekam

CDU lässt in Hamm Federn: keine Hochburg - Hilwig abgeschlagen

Freude hier, Katzenjammer dort: Herringen bleibt nach der Bundestagswahl 2021 in Hamm die Hochburg der SPD. FDP und Grüne schneiden in Rhynern gut ab, die AfD in …
CDU lässt in Hamm Federn: keine Hochburg - Hilwig abgeschlagen

Bundestagswahl im Kreis Unna: Kaczmarek holt Direktmandat - zwei weitere Abgeordnete

Bundestagswahl 2021: Laschet, Scholz oder Baerbock - wer wird Kanzler oder Kanzlerin?
Bundestagswahl im Kreis Unna: Kaczmarek holt Direktmandat - zwei weitere Abgeordnete

Bundestagswahl 2021

Bei der Bundestagswahl 2021 werden am 26. September die nächsten Vertreter des Volkes gewählt. Es ist die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag. Die Bürger wählen dann das Parlament, das für die nächsten vier Jahre mit politischen Entscheidungen die Weichen für die Zukunft stellen und auf wichtige Ereignisse reagieren soll. Wahlberechtigt sind alle Deutsche, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens drei Monaten eine Wohnung in Deutschland haben oder sich dort sonst gewöhnlich aufhalten und damit nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Bundestagswahl 2021: Termin

Die Bundestagswahl 2021 darf nach Artikel 39 des Grundgesetzes frühestens 46, spätestens 48 Monate nach dem Zusammentritt des 19. Deutschen Bundestags stattfinden. Dies war am 24. Oktober 2017 der Fall. Da der Wahltag ein Sonntag oder ein gesetzlicher Feiertag sein müssen, kamen als Termin für die Bundestagswahl nur die Sonntage 29. August, 5. September, 19. September, 26. September, 3. Oktober, 10. Oktober, 17. Oktober oder 24. Oktober in Frage. Nach Vorschlag von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) legte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den 26. September 2021 als Termin für die Bundestagswahl 2021 per Anordnung fest. Auch die Bundesländer und die im Bundestag vertretenen Parteien sprachen sich mehrheitlich für diesen Termin aus.

Bundestagswahl 2021: Kanzlerkandidaten

Offiziell verankert ist der Begriff „Kanzlerkandidat“ im Wahlrecht nicht. Denn der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin wird nicht direkt von den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland gewählt, sondern von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Nichtsdestotrotz hat die Nominierung von Spitzen- bzw. Kanzlerkandidaten auf Bundesebene hohe politische Bedeutung Bedeutung. Neben der CDU/CSU-Union und der SPD haben erstmals auch die Grünen eine Kanzlerkandidatin ins Rennen geschickt. - Armin Laschet (Union) - Olaf Scholz (SPD) - Annalena Baerbock (Grüne) Die weiteren im Bundestag vertretenen Partien schicken derweil Spitzenkandidaten ins Rennen: - Christian Lindner (FDP) - Alexander Dobrindt (CSU) - Dietmar Bartsch und Janine Wissler (Die Linke) - Tino Chrupalla und Alice Weidel (AfD)

Bundestagswahl 2021: Erst- und Zweitstimmen

Das deutsche Wahlsystem sieht vor, dass jeder Wähler bei einer Bundestagswahl zwei Stimmen abgibt. Mit der Erststimme wählt der Wähler einen Kandidaten, der für den jeweiligen Wahlkreis kandidiert. Der Kandidat, der am Ende die meisten Stimmen erhält, ist der Vertreter des Wahlkreises. Aus diesen Bezirken wird die Hälfte der Abgeordneten im Deutschen Bundestag direkt gewählt. Die Zweitstimme wird derweil für eine bestimmte Partei abgegeben, die auf der Landesliste steht. Die summierten Zweitstimmen bei der Bundestagswahl bestimmen dann den prozentualen Anteil der Parteien an den Wählerstimmen. Aus diesem Grund sind die Zweitstimmen für die Verteilung der Sitze im Bundestag wesentlich wichtiger. Der Reihe nach werden anschließend alle verfügbaren Sitze an Kandidaten der Landesliste vergeben.

Bundestagswahl 2021: Sitzverteilung im Bundestag

Bei der Sitzverteilung für den Deutschen Bundestag wird zunächst die Kandidaten gesetzt, die in ihrem jeweiligen Wahlkreis die meisten Stimmen bekommen haben. Sofern der Partei dann noch Sitze übrig bleiben, geht es in Schritt zwei mit den Bewerbern weiter, die auf den Landeslisten der Parteien stehen. Vor der Bundestagswahl werden diese Listen bereits aufgestellt. Das Prinzip ist recht simpel: Wer weiter oben auf dieser Liste steht, hat bessere Chancen auf einen Platz im Deutschen Bundestag. Die jeweilige Partei legt selbst fest, welche Kriterien dabei für sie eine Rolle spielen. Faktoren könnten etwa Beliebtheit oder Fachkompetenz sein. Sollte eine Partie durch die Erststimmen mehr Direktmandate haben als ihr nach dem Anteil ihrer Zweitstimmen zustehen würde, kommen die sogenannten Überhangs- und Ausgleichsmandate ins Spiel. Dabei gilt: Direktkandidaten, die ihren Wahlkreis gewonnen haben, kommen immer in den Bundestag. Auch in dem Fall, wenn die Partie nach ihrem Anteil ihrer Zweitstimmen eigentlich keine Sitze mehr zum Verteilen im Bundestag übrig hat. Diesen Fall nennt man Überhangsmandat. Damit dies aber für andere Parteien nicht zum Nachteil wird, bekommen sie weitere Sitze hinzu, damit am Ende die Größe der einzelnen Fraktionen auch dem Anteil der Zweitstimmen entspricht. Die Überhangsmandate werden also durch diese Ausgleichsmandate ausgeglichen. Diese gibt es erst seit der Wahlrechtsänderung 2013.