Kein Verbot riskanter Weichmacher in Dildos

+
Die Gefahr bei Sexspielzeug lauert im Verborgenen

Berlin - Vibratoren, Dildos und sonstiges Sexspielzeug enthalten oft gefährliche Weichmacher. Die Bundesregierung will aber keinen nationalen Alleingang unternehmen, um die riskanten Stoffe zu verbieten.

Die Bundesregierung plant keinen nationalen Alleingang gegen riskante Weichmacher in Dildos, Vibratoren und anderem Sexspielzeug. “Die Verwendung von gefährlichen Stoffen für die Herstellung von Erotikartikeln ist kein auf Deutschland begrenztes Problem“, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen, auf die am Montag der Pressedienst des Bundestags hinwies.

Nationale Alleingänge könnten auch kaum Internetbestellungen und Importe regeln. Deutschland unterstütze ein harmonisiertes europäisches Vorgehen bei gefährlichen Stoffen.

Die heißen Tipps der Sexpertinnen

Die heißen Tipps der Sexpertinnen

Die Grünen hatten unter Berufung auf eine Studie des Magazins “Öko-Test“ aus dem Jahr 2006 darauf hingewiesen, dass in allen der untersuchten Vibratoren Phthalate als Weichmacher gefunden wurden.

In knapp der Hälfte wurden zudem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe entdeckt. Zu den Risiken zählten Hormonstörungen, Diabetes und Krebs. Sexspielzeug bestehe bis zu 58 Prozent aus Weichmachern.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare