Brandenburger Tor: Flüchtlinge finden Unterkunft

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Nach zehn Tagen Hungerstreik räumten die Flüchtlinge ihr Lager vor dem Brandenburger Tor.

Berlin - Für die illegal in Berlin lebenden Flüchtlinge vom Brandenburger Tor hat sich eine vorläufige Unterkunft gefunden. Eine katholische Wohnungsgesellschaft stellte Wohnungen zur Verfügung.

Das berichtete der Berliner Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche, Hanns Thomä, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Dort können sie bis Ende Januar bleiben. Die rund 25 aus afrikanischen Ländern und dem Nahen Osten stammenden Flüchtlinge waren aus Bayern nach Berlin gereist, um mit einem Hungerstreik ein Bleiberecht für sich zu erreichen. Die spektakuläre Aktion vor dem Brandenburger Tor dauerte zehn Tage.

Danach fanden die Menschen vorübergehend in der evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Kreuzberg ein Dach über den Kopf. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sagte ihnen zu, ihre Asylanträge erneut zu prüfen.

dpa

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