Fahrer festgenommen

Vorfall in Belarus: Auto rauscht in Tor der russischen Botschaft - Hintergründe unklar

Russlands Präsident Putin besucht Weißrussland: Belarus und Russland verstärken ihre Zusammenarbeit in Reaktion auf Sanktionen aus dem Westen.
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Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko: Belarus und Russland verstärken ihre Zusammenarbeit in Reaktion auf Sanktionen aus dem Westen.

In Minsk ist ein Auto gegen das Tor der russischen Botschaft gefahren. Der Fahrer ist in Gewahrsam - ein politischer Hintergrund scheint nicht ausgeschlossen.

Minsk - In der belarussischen Hauptstadt Minsk ist ein Auto gegen ein Tor der russischen Botschaft gefahren. Das teilten die Behörden am Samstagabend mit. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der Fahrer habe weglaufen wollen, sei dann aber festgenommen worden. Die Ermittler veröffentlichten das Foto eines weißen Autos, das an der Motorhaube beschädigt war. Die Polizei machte am Abend keine weiteren Angaben.

Ob der Zwischenfall mit der politischen Lage in der ehemaligen Sowjetrepublik in Zusammenhang steht, war zunächst unklar. Russland stützt den international weitgehend isolierten Machthaber Alexander Lukaschenko. Die EU hatte wegen anhaltender Unterdrückung der Opposition erst am Montag neue Wirtschaftssanktionen in Kraft gesetzt. Nach der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl im August gab es Massenproteste gegen Lukaschenko. Der 66-Jährige regiert bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert. (dpa/fn)

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