Bartsch lehnt Lafontaine-Comeback ab

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Kehrt Oskar Lafontaine bald zurück auf die politische Bühne?

Berlin - Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartsch, hat sich gegen eine Rückkehr von Ex-Parteichef Oskar Lafontaine an die Parteispitze ausgesprochen.

“Ich finde, wir sollten diese Phantomdebatte nicht mehr weiterführen, sondern wir sollten uns auf unsere Aufgaben konzentrieren“, sagte er am Mittwoch im ARD-“Morgenmagazin“. Lafontaine habe seine Entscheidung getroffen und nicht mehr für den Parteivorsitz kandidiert. “Die Personaldebatte ist nicht notwendig“, sagte Bartsch. Die Linke hatte den erhofften Einzug in die Landtage von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 27. März verfehlt.

Lafontaine: Seine politischen Stationen

Oskar Lafontaine: Seine politischen Stationen

Die Parteivorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötzsch hatten eine Mitverantwortung für die Wahlschlappen von sich gewiesen und sich damit Kritik in den eigenen Reihen zugezogen. Zugleich streitet die Linke seit Tagen über ein mögliches Comeback des früheren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine. Lafontaine war im vergangenen Jahr wegen einer Krebserkrankung von seinem Amt als Parteivorsitzender zurückgetreten. Er ist derzeit Fraktionsvorsitzender der Linken im saarländischen Landtag.

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