Atom-Klagen könnten AKW-Rückbau bremsen

Berlin - Der Rückbau von stillgelegten Atomkraftwerken in Deutschland könnte wegen Schadensersatzforderungen der Energiekonzerne zu einer Hängepartie werden.

Der größte deutsche Energiekonzern Eon will den Rückbau der Anlagen Unterweser und Isar I auch vom Ausgang der eingereichten Verfassungsklage gegen die Art und Weise des Atomausstiegs abhängig machen. “Um unsere Rechtsposition in diesem Verfahren zu wahren, können endgültige Rückbauarbeiten erst nach einer gerichtlichen Entscheidung erfolgen“, sagte ein Eon-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Bisher gibt es für die acht 2011 stillgelegten Meiler noch keine Anträge für den Rückbau. Auch RWE klagt auf Schadensersatz, Vattenfall und EnBW prüfen noch.

dpa

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