US-Drehkreuz

20.500 Evakuierte aus Afghanistan auf Air Base Ramstein

Ramstein Air Base
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Für die Abfertigung von Passagieren, die zu ihrem nächsten Ziel transportiert werden sollen, wurde ein Wartungshangar in einen kleinen internationalen Flughafen umgewandelt.

Zehntausende wurden bisher aus Afghanistan herausgeflogen. Doch wie geht es mit ihnen weiter? Etwa 20.500 von ihnen befinden sich derzeit auf dem US-Luftwaffenstützpunkt in Ramstein.

Ramstein - Etwa 20.500 Evakuierte aus Afghanistan sind bis Samstag auf der Air Base Ramstein in Rheinland-Pfalz gelandet.

Das teilte der weltweit größte US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb Amerikas mit. Ramstein nahe Kaiserslautern ist seit dem 20. August ein US-Drehkreuz für Geflüchtete aus Afghanistan.

Etwa 100 Flugzeuge der United States Air Force seien auf der Air Base eingetroffen, berichtete eine Sprecherin des Stützpunkts. Mehr als 5000 Evakuierte seien von dort mit etwa 22 Flügen weitergereist. Die Flüge werden voraussichtlich über das ganze Wochenende andauern.

Schutzsuchende wie etwa ehemalige Ortskräfte der USA in Afghanistan und ihre Familien, die aus Angst vor den Taliban ihre Heimat verlassen, kommen zunächst in Zelten und Flugzeughangars der Air Base unter. Sie werden registriert und bei Bedarf medizinisch behandelt. In der US-Militäranlage Rhine Ordnance Barracks in Kaiserslautern werden Menschen aus Afghanistan ebenfalls vorübergehend beherbergt. dpa

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