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Zweiter Booster in NRW: Diese Gruppen können sich die vierte Corona-Impfung holen

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Von: Tobias Lawatzki

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Eine vierte Impfung gegen das Coronavirus ist auch in NRW möglich. Den zweiten Booster bekommen aber vorerst nur wenige Gruppen. Ein Überblick.

Hamm - Der Schutz gegen das Coronavirus lässt einige Zeit nach der Impfung nach - das ist mittlerweile bekannt. Der Booster, also die dritte Dosis, verbessert ihn wieder. Doch bei bestimmten Gruppen ist nach einiger Zeit eine vierte Impfung nötig. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte diesen zweiten Booster für Personen mit einem erhöhten Risiko empfohlen. NRW setzt das jetzt um.

VirusSars-COV-2
KrankheitCovid-19
Aktuelle VarianteOmikron

„Nach den bisherigen Erkenntnissen lässt bei bestimmten Personengruppen die Schutzwirkung der Impfung schneller nach“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Das seien zugleich die Personen, bei denen das Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion höher ist. Für diese Menschen gibt es jetzt in NRW die Möglichkeit für eine weitere Auffrischungsimpfung.

Zweiter Booster in NRW: Vierte Impfung auch für Pflegende

Neben den besonders gefährdeten Personen bekommen den zweiten Booster auch die, die eben diese versorgen. „So schützen sie sich, aber auch die von ihnen betreuten Personen optimal“, so der Minister.

Konkret gibt es die vierte Impfung in NRW nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums für diese Gruppen:

Zweiter Booster in NRW: Vierte Impfung für diese Gruppen

Die vierte Impfdosis gibt es bei den stationären und mobilen Angeboten in den Kreisen und kreisfreien Städten. In den Pflegeeinrichtungen gibt es auch die Möglichkeit, dass dort Termine für die Bewohner organisiert werden, die niedergelassene Ärzte anbieten.

Ein Mann bekommt eine Schutzimpfung gegen Covid-19 mit dem Wirkstoff von Biontech/Pfizer.
Für bestimmte Gruppen gibt es in NRW jetzt die vierte Corona-Impfung. © Patrick Pleul / dpa

Zweiter Booster in NRW: Abstand zwischen dritter und vierter Impfung

Zwischen der ersten und zweiten Booster-Impfung für besonders gefährdete Personen sollen laut STIKO-Empfehlung mindestens drei Monate liegen. Für Mitarbeiter in Medizin und Pflege gilt ein längerer Abstand: Hier sind es mindestens sechs Monate.

Die STIKO begründet das damit, dass bei immungesunden Personen ein längerer Abstand den Langzeitschutz erhöhe. Aber das Ministerium teilt auch mit: „In Ausnahmefällen kann eine zweite Auffrischungsimpfung der Beschäftigten nach ärztlichem Ermessen auch bereits nach mindestens drei Monaten erfolgen.“

Zweiter Booster in NRW: Auffrischung mit mRNA-Impfstoffen

Für den zweiten Booster sind - wie bei der ersten Auffrischungsimpfung - nicht alle Impfstoffe zugelassen. Die vierte Dosis muss mit einem der verfügbaren mRNA-Impfstoffe erfolgen, also entweder von Biontech/Pfizer oder Moderna. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde, empfiehlt das Land.

Während jetzt die Viertimpfungen in NRW beginnen, bleiben sogar zum ersten Mal Geboosterte noch bei der Corona-Warn-App auf der Strecke. Eine Lösung für das Problem soll aber kommen. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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