Corona-Risikogebiet

Corona in Wuppertal: Stadt ist neuer Hotspot in NRW - Inzidenzwert steigt drastisch

Wuppertal ist Corona-Hotspot. Die Zahl der Infizierten liegt deutlich über dem Grenzwert. In der NRW-Stadt gelten Regeln und Maßnahmen.

Update vom 16. Oktober, 10.41 Uhr: Die Stadt Wuppertal bleibt Corona-Risikogebiet. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der entscheidende Inzidenzwert bei 92,7 (Stand 16. Oktober, 0 Uhr) und damit weiter über der kritischen Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Es ist der aktuell höchste Wert aller Großstädte in NRW. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 84,3. Wuppertal ist keine Ausnahme. Immer mehr Städte und Kreise in NRW werden zu Risikogebieten.

StadtWuppertal
Bevölkerung350.046 (2016)
Vorwahl0202
Fläche168,4 km²

Corona in Wuppertal: Strenge Regeln für das Risikogebiet

Update vom 15. Oktober, 11.43 Uhr: In Wuppertal ist die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag im Vergleich zum Vortag noch einmal gestiegen - und zwar erheblich. Innerhalb der letzten Tage haben sich nach Angaben der Stadt 84,3 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert (Stand 15. Oktober, 8.30 Uhr). Am Mittwoch hatte der Wert laut RKI noch bei 63,4 gelegen. Mit dem erneuten Anstieg ist die Stadt weit jenseits des kritischen Wertes von 50. Am Mittwochabend haben sich Bund und Länder darauf verständigt, Maßnahmen wie Sperrstunde, Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht in Risikogebieten zu verschärfen.

Update vom 14. Oktober, 11.43 Uhr: Die Stadt Wuppertal bleibt Corona-Risikogebiet. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der entscheidende Inzidenzwert bei 63,4 (Stand: 14. Oktober, 0 Uhr) und damit weit über der kritischen Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Wuppertal ist keine Ausnahme. Immer mehr Städte und Kreise in NRW werden zu Risikogebieten.

Update, 11. Oktober, 19 Uhr: Wie auch in Wuppertal verbreitet sich das Coronavirus in NRW zurzeit verstärkt. Ministerpräsident Armin Laschet richtete am Sonntag einen Appell an die Öffentlichkeit: „Jeder, der im Moment etwas zu feiern hat, sollte dieses in diesen Zeiten unterlassen. Wir müssen alle jetzt vorsichtig sein“, mahnte Laschet. „Viele sind zu leichtfertig geworden“, kritisierte Laschet nach einer eilig einberufenen Sondersitzung des Landeskabinetts. Die aktuelle Entwicklung sei „besorgniserregend“.

Für Hotspots werde es bald einheitliche Regeln geben. Auch für ganz NRW kündigte er eine wichtige Änderung in der Coronaschutzverordnung an. Die maximale Anzahl an Gästen auf einer Feier wird reduziert.

Corona in Wuppertal: Zahlen noch einmal angestiegen

Update, 11. Oktober, 9 Uhr: Schlechte Nachrichten für die Menschen in Wuppertal: Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen angibt, ist noch einmal angestiegen. Sie lag dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge am Sonntag bei 60,5. Einen Tag zuvor hatte der Wert noch 55,2 betragen.

Update, 10. Oktober, 9.17 Uhr: Die Stadt Wuppertal ist jetzt auch durch das RKI als Corona-Risikogebiet ausgewiesen worden. Nach Angaben von Samstag (Stand 0 Uhr) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 55,2 - demnach haben sich pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage 55,2 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Wie in mehreren anderen Städten und Kreisen gelten auch in Wuppertal verschärfte Regeln.

Corona in Wuppertal: Zahlen über dem Grenzwert

Update, 9. Oktober, 23.19 Uhr: Laut einer offiziellen Pressemitteilung der Stadt Wuppertal liegen die Zahlen über dem Grenzwert. Dementsprechend handelt es sich um 52,39 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Die Zahlen werden verspätet an das RKI vermittelt, sodass die offizielle Einstufung als Risikogebiet später erfolgt. In Wuppertal haben sich am Donnerstag 34 Menschen mit Corona angesteckt, insgesamt sind aktuell 231 Menschen als infiziert registriert.

Corona in Wuppertal: Krisenstab berät nach Anstieg der Zahlen

Update vom 9. Oktober, 11.30 Uhr: Die NRW-Stadt Wuppertal wurde am Donnerstag bereits als Corona-Hotspot deklariert. Aufgrund der stark gestiegen Infektionszahlen wuchs der Inzidenzwert angeblich über die kritische 50er-Marke. Sie liegt laut RKi jedoch nur bei 46,5. Trotzdem hat der Krisenrat der Stadt Wuppertal am Donnerstag folgende neue Regelungen in einer Allgemeinverfügung beschlossen:

  • Gesellige Veranstaltungen und Feste in öffentlichen Räumen müssen auf maximal 25 Personen begrenzt sein. Sie müssen immer einen besonderen Anlass haben (z.B. Hochzeit). Das gilt auch in privaten Räumen.
  • Bei Veranstaltungen mit weniger als 25 Menschen müssen die Gastgeber eine Liste mit Kontaktdaten der Besucher führen.
  • In der Öffentlichkeit (Innenstadt, Restaurants, Geschäfte, Kultur- und Freizeitveranstaltungen) dürfen sich nicht mehr als fünf Personen zusammen aufhalten oder Menschen aus zwei Haushalten treffen.
  • Sport- und Kulturveranstaltungen können nur maximal 150 Besucher oder ein Viertel der Kapazität des Veranstaltungsortes zulassen.

Corona in Wuppertal: NRW-Stadt nun auch Risikogebiet

[Erstmeldung vom 8. Oktober] Wuppertal - Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, steigt auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) weiter an. Nach Hamm und Remscheid ist nun auch Wuppertal auf dem besten Weg, ein innerdeutsches Risikogebiet zu werden.

Der Krisenstab der Stadt Wuppertal berate am Donnerstagmorgen über weitere Maßnahmen, hieß es weiter. Tags zuvor hatte die Stadt Hagen ebenfalls die kritische Grenze überschritten und als Folge neue Corona-Regeln beschlossen. Gut möglich, dass Wuppertal nun ähnlich handelt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.

In Wuppertal seien die Coronavirus-Zahlen seit Ende September wieder gestiegen. Es gab auch - ähnlich wie es in Hamm eine türkische Hochzeit war - ein zentrales Ereignis für den Anstieg der Zahlen.

Wuppertal nun Corona-Risikogebiet: Studentenparty als Auslöser

Es handele sich dabei um eine Garagenparty von Studenten, bei der über 50 Personen gefeiert hätten, sagte der Stadt-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Corona-Zahlen Steigen: NRW wieder an der Spitze

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist generell in den vergangenen Tagen gestiegen. Im Bereich zwischen 40 und 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen lagen am Donnerstag laut RKI Solingen mit 47,7, Gelsenkirchen mit 45,8, Köln mit 45,4 und Duisburg mit 42,1.

Auf das ganze Bundesland Nordrhein-Westfalen bezogen meldet am Mittwoch das Landeszentrum Gesundheit landesweit 25,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - so viele wie zuletzt Mitte April. Damit stand NRW nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch an der Spitze aller deutschen Flächenländer.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare