Brennendes Wohnhaus

Wohnung in Vollbrand: Feuerwehr rettet bettlägerige Frau - Katze muss beatmet werden

Eine Katze an einer Beatmungsmaske.
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Eine Katze muss beatmet werden.

Die Feuerwehr hat eine bettlägerige Frau und eine Katze aus einem brennenden Wohnhaus gerettet. Das Tier musste beatmet werden.

Update vom 30. März, 12.46 Uhr: Dortmund - Dramatische Umstände bei einem Wohnungsbrand am Montagnachmittag in Dortmund-Marten: Als die Feuerwehr eintraf, stand die Wohnung schon im Vollbrand, wie es am Dienstag in einer Pressemitteilung hieß. Schwarzer Rauch drang aus den Fenstern.

StadtDortmund
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche280,7 km²
Einwohner588.250 (31. Dezember 2019)

Zwei Angehörige der Bewohner hatten demnach den Mann einer bettlägerigen Frau aus dem Haus gerettet. „Die bettlägerige Frau wurde bis zum Eintreffen der Feuerwehr von einem Polizisten am Fenster betreut. Die Feuerwehr ging umgehend mit zwei Trupps unter Atemschutz in das Schlafzimmer, legte die Frau auf eine Trage und trug sie durch das Fenster ins Freie“, berichtet die Feuerwehr wörtlich.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um das Paar. Die Frau wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizist, der sich um die Frau gekümmert hatte, ist der Feuerwehr zufolge nicht zu Schaden gekommen.

Wohnungsbrand in Dortmund: Frau leicht verletzt - Katze bekommt Beatmungsmaske

Im Verlauf der Löscharbeiten wurde eine bewusstlose Katze gefunden. „Auch sie wurde umgehend aus der Wohnung gerettet und von den Einsatzkäften mit Sauerstoff beatmet.“ Die Katze musste anschließend mit dem nachgeforderten Tiertransportwagen der Feuerwehr in eine Tierklinik nach Recklinghausen gefahren werden, heißt es weiter.

Das Tier war schwarz im Gesicht, hatte wahrscheinlich viel Brandrauch eingeatmet. Behutsam legten die Einsatzkräfte die Katze auf eine Wiese am Rande des Geschehens, organisierten eine Flasche Sauerstoff und eine Beatmungsmaske. Die legten sie auf ihr zerzaustes Gesicht.

Wohnungsbrand in Dortmund: Daumen drücken für Gesundheitszustand von Katze

Behutsam streichelte ein Feuerwehrmann mit seinem großen Einsatzhandschuh immer wieder das Tier, Polizistinnen hielten es mit fest. Nach einer Viertelstunde Sauerstoffgabe war die Katze immerhin wieder so agil, dass sie schon ihre Krallen in den dicken Feuerwehrhandschuh bohren konnte. Dann ging das Tier in einem Transportkorb auf dem schnellsten Weg zum Tierarzt, und es hieß: Daumen drücken, dass die Katze den Brand überlebt.

Die Feuerwehrleute kümmerten sich umgehend um die Katze.

Das Feuer war nach einer halben Stunde gelöscht. Die Kriminalpolizei ermittelt bezüglich der Brandursache. An der Wohnung entstand ein erheblicher Brandschaden, sie ist nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Bewohner wurden daher vorübergehend in einer Ersatzwohnung untergebracht. Die anderen Wohnungen des Hauses wurden nicht beschädigt.

Es waren 50 Einsatzkräfte von den Feuerwachen 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen), 9 (Mengede), dem Löschzug 19 (Lütgendortmund) und dem Rettungsdienst vor Ort.

In Hamm mussten vor Kurzem ebenfalls Tiere gerettet werden - Hintergrund war allerdings kein Brand. Zwei verwahrloste, abgemagerte Hunde und acht Welpen wurden bei Einsätzen in Hamm gerettet.

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