Feuerwehr-Großeinsatz in Dortmund

Jede Hilfe kommt zu spät: Brand in Aplerbeck fordert ein Todesopfer

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[Update 13.13 Uhr] Dortmund - Bei einem Wohnungsbrand in Dortmund-Aplerbeck ist am Sonntagabend ein 53-jähriger Mann ums Leben gekommen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte die Wohnung bereits in Vollbrand gestanden, Flammen schlugen aus mehreren Fenstern auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes.

Ob der Mann am Sonntag durch das Feuer ums Leben kam, soll nun eine Obduktion klären, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Auch die Ursache für das Feuer war noch unklar.

Gegen 20 Uhr alarmierte die Leitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Aplerbeck sowie den Rettungsdienst nach Aplerbeck zu dem Mehrfamilienhaus.

Weil sich nach ersten Erkenntnissen noch ein Bewohner in der brennenden Wohnung aufhalten sollte, wurden sofort fünf Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Innere geschickt und außerdem zwei Drehleitern auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes eingesetzt. 

"Um für die Einsatzkräfte bessere Sicht zu schaffen, setzte der Einsatzleiter auch einen Hochleistungslüfter ein, welcher den Brandrauch aus der Wohnung drückte. Nach kurzer Zeit konnte der 53-Jährige in der Brandwohnung gefunden und aus der Wohnung gebracht werden.

Angrenzende Gebäudeteile kontrolliert

Der dort bereitstehende Rettungsdienst übernahm die bewusstlose Person. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimation, verstarb diese jedoch noch an der Einsatzstelle. Es konnten keine weiteren Personen in der Brandwohnung gefunden werden", teilte die Feuerwehr Dortmund mit.

Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, kontrollierten die Brandschützer außerdem die angrenzenden Gebäudeteile. In diesem Zuge setzten die Einsatzkräfte auch eine Wärmebildkamera zur Kontrolle der Außenfassade und des Daches ein.

Brandursache muss ermittelt werden

Die Bewohner der angrenzenden Wohnungen wurden vorsorglich ins Freie gebracht. Ein Lokal vor Ort bot den Betroffenen Schutz vor Regen und den kühlen Temperaturen an.

Warum der Brand ausgebrochen ist, muss nun von der Polizei ermittelt werden.

Im Einsatz befanden sich 40 Einsatzkräfte der Feuerwachen 3 (Neuasseln) und 4 (Hörde) sowie die Freiwillige Feuerwehr Aplerbeck. Der Rettungsdienst war insgesamt mit drei Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. - eB

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