Tierischer Einsatz

Wildschwein bricht durch Eisdecke und landet in Pool - Feuerwehr eilt zur Rettung

Ein Wildschwein ist in Neuss durch die Eisdeck ein einen Pool eingebrochen.
+
Ein Wildschwein ist in Neuss durch die Eisdeck ein einen Pool eingebrochen.

Den Einsatz dürften die Feuerwehrkameraden noch lange im Gedächtnis behalten: Ein Wildschwein krachte am Dienstag durch die Eisdecke eines Pools. Allein kam das Tier nicht wieder heraus...

Neuss - Der Pool im Garten eines Hauses im Neusser Ortsteil Hoisten war komplett zugefroren - das Gewicht eines ausgewachsenen Wildschweins war aber zuviel: Das Tier brach durch die Eisdecke und nahm ein unfreiwilliges Bad. Aus eigener Kraft schaffte es das Tier nicht aus dem Becken heraus.

Wildschwein
Gewichtmännlich: 75 - 100 Kilogramm; weiblich: 60 - 80 Kilogramm
Verbreitungsgebietnahezu weltweit

Die Feuerwehr eilte zur Hilfe - doch die Treppe, die die Einsatzkräfte dem Keiler bauten, um ihm einen Weg aus dem Pool zu ebnen, wollte der nicht nutzen. Das Tier versuchte stattdessen vergeblich, über eine Plane zu entkommen.

Die Einsatzkräfte fanden eine andere Lösung: Kurzerhand wurde der nur halb gefüllte Pool weiter mit Wasser angefüllt. Das unterkühlte Tier konnte schließlich, als der Wasserstand hoch genug war, selbst aus dem Becken klettern.

Im ganzen Land hat die Feuerwehr wegen des Wintereinbruchs massenhaft Einsätze gefahren. Schlimm traf es Lastwagen- und Autofahrer auf der A2: In der Nacht auf Dienstag mussten Hunderte bei klirrender Kälte die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Auf der A2 bekam es die Polizei mit einem komischen Vogel zu tun: Dorthin hatte sich ein Schwan verirrt - und gab sich störrisch, als die Beamten ihn von der Fahrbahn entfernen wollten. In Iserlohn erreichte die Leitstelle ein merkwürdiger Notruf: Zeugen hatten Lamas auf der Straße entdeckt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare