Sechs Fahrzeuge beteiligt

Wieder Unfall auf der A445: Häufung lässt klaren Verdacht zu

Zwischen den Anschlussstellen Wickede und dem Kreuz Werl kollidierten am Sonntagnachmittag insgesamt sechs Fahrzeuge mit neun Insassen miteinander.
+
Zwischen den Anschlussstellen Wickede und dem Kreuz Werl kollidierten am Sonntagnachmittag insgesamt sechs Fahrzeuge mit neun Insassen miteinander.

Es ist wie verhext! Wieder hat es auf der A445 am Kreuz Werl einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen gegeben.

Werl - Auf der Autobahn A445 ist in diesen Tagen so viel los wie lange nicht. Ersten Einschätzungen zufolge sind dafür die Touristen verantwortlich, die seit Tagen ins zugeschneite Sauerland pilgern.

AutobahnA445
Länge13 Kilometer
Davon in Planung7,6 Kilometer
AutobahnnetzAutobahn

Nachdem es in den letzten Tagen zu einer Vielzahl an Auffahrunfällen gekommen war, krachte es am Sonntagabend erneut: Zwischen den Anschlussstellen Wickede und dem Kreuz Werl kollidierten gegen 17.30 Uhr insgesamt sechs Fahrzeuge mit neun Insassen miteinander.

Wegen der hohen Zahl an Beteiligten alarmierte die Rettungsleitstelle Soest auf „Massenanfall an Verletzten“, ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte an.

Drei Beteiligte kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die anderen sechs Beteiligten konnten an der Unfallstelle verbleiben.

Die Feuerwehr Werl, die mit einem Löschzug aus der Innenstadt vor Ort war, sicherte die Einsatzstelle ab. Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Am Samstag hatte es an etwa der gleichen Stelle zwei Unfälle, nur unweit voneinander entfernt, gegeben. Für Chaos sorgten Personen, die auf der Gegenfahrbahn anhielten und über die Autobahn zu den Unfallstellen rannten.

„Nach Angaben der Feuerwehr Werl war es der fünfte Einsatz in nur drei Tagen auf der A445, auf der die Feuerwehr sonst deutlich seltener im Einsatz ist, als auf der stärker befahrenen A44.

Ebenfalls am Samstagabend ereignete sich ein tragischer Unfall auf der nahen A46 bei Neheim: Nach einem Alleinunfall stieg der junge Fahrer aus und wurde auf der Autobahn von einem anderen Auto erfasst. Er war sofort tot.

Auch am Sonntag waren trotz Betretungsverbot an vielen Orten Tausende Menschen ins Sauerland gereist, um im Schnee spazieren zu gehen und Schlitten zu fahren. Winterberg musste einmal mehr die Zufahrtsstraßen dicht machen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare