Unwetterwarnung

Sturmtief Klaus über NRW: Autofahrer gerät unter Baum - Warnung für Freitag

Orkantief Klaus ist am Donnerstag über NRW gefegt. Auch für Freitag werden Sturmböen erwartet. Danach geht es wild weiter: Schauer, Gewitter und Schnee.

Update vom 11. März, 6.51 Uhr: Auch am Freitag bleibt es stürmisch in NRW. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen ziehen heute ab Nachmittag Wolken mit schauerartigem Regen auf, dabei kann es auch einzelne Sturmböen geben. Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag hat Sturmtief Klaus in Nordrhein-Westfalen noch einmal für ordentlich Wirbel gesorgt. Nichts ging mehr am Abend auf den Bahnstrecken zwischen Dortmund und Münster (Gegenstände in der Oberleitung) sowie zwischen Oldenburg und Leer (Oberleitungstörung).

BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

In Bielefeld hat ein entwurzelter Baum eine Straße blockiert. Ein 23-jähriger Autofahrer hatte das Hindernis in der Nacht zu Freitag zu spät bemerkt und geriet mit seinem Wagen unter den Baum. Er wurde leicht verletzt. Sein Mercedes Benz musste abgeschleppt werden.

Der Fahrer hatte den umgestürzten Baum zu spät bemerkt.

Sturmtief Klaus fegt über NRW - Kreuz auf Kirchturmspitze droht Absturz - Warnung für Freitag

Update vom 11. März, 19.46 Uhr: In der Nacht kann es in NRW noch vereinzelt zu starken Böen kommen. Insgesamt ist es jedoch deutlich ruhiger. Doch nach dem Sturm ist vor dem Sturm: Der WDR-Wetterdienst gibt bekannt, dass es auch am Freitag noch stürmisch sein kann. Auch der Deutsche Wetterdienst bestätigt das: Es gibt mehrere amtliche Warnungen für die einzelnen Regionen - so kann es im Märkischen Kreis bis Freitagvormittag zu Sturmböen, in Hamm und im Kreis Soest zu Windböen kommen.

Update vom 11. März, 17.21 Uhr: Warnstufe rot hat die Unwetterwarnzentrale NRW am Donnerstagnachmittag für die südlichen Bereiche des Kreises Soest ausgerufen. Insbesondere in den Höhenlagen von Möhnesee, Rüthen und Warstein muss demnach mit Windgeschwindigkeiten um 100 Stundenkilometer gerechnet werden. Auch die Dauer der Unwetterwarnung wurde ausgeweitet. Sie gilt dort jetzt bis Samstag, 13. März, 19 Uhr. Ein Mann schaffte es zwischen Hirschberg und Meschede, mit seinem Fiat einem umstürzenden Baum auszuweichen - ein zweiter Baum erwischte sein Auto allerdings. Der Mann blieb unverletzt. Unterdessen zog es Hartgesottene aus der Surf-Szene aufs Wasser des Möhnesees.

Sturm in NRW: Höhenretter sichern gelockertes Kirchturmkreuz teilweise ab

Update vom 11. März, 17.13 Uhr: Vermutlich durch den Sturm hatte sich am Donnerstag in der Düsseldorfer Innenstadt das Kirchturmkreuz der Maxi-Kirche gelockert. Höhenrettern der Feuerwehr gelang es am Nachmittag, das Kreuz von innen teilweise zu sichern. Dennoch sei die Gefahr, dass das Kreuz herabstürzt, noch nicht ganz gebannt, sagte ein Sprecher. „Das ist nicht ganz auszuschließen.“ Für die Feuerwehr sei der Einsatz nach gut drei Stunden aber beendet.

Update vom 11. März, 15.53 Uhr: Höhenretter der Feuerwehr versuchen, das vom Sturm gelockerte Kreuz der Maxikirche in der Innenstadt von Düsseldorf zu befestigen. Es besteht immer noch die Gefahr, dass es vom 42 Meter hohen Kirchturm stürzt. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Anlieger wurden gebeten, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Sturm in NRW: Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h gemessen

Update vom 11. März, 15.22 Uhr: Orkanartige Böen sind am Mittag gleich an mehreren Stellen in Nordrhein-Westfalen gemessen worden. In Nörvenich verzeichnete der Deutsche Wetterdienst(DWD) eine Windgeschwindigkeit von 104 Kilometern pro Stunde, in Wuppertal von 103 Kilometern pro Stunde. Geschwindigkeiten von 103 bis 117 Kilometern pro Stunde entsprechen Windstärke 11.

In vielen Landesteilen gab es sturmbedingte Feuerwehreinsätze. Meist ging es um abgeknickte Äste. In einem Park in Wuppertal stürzte ein Baum auf eine Stromleitung. Die Feuerwehr Krefeld räumte einen Baum weg, der in eine Straßenbahnoberleitung gestürzt war. Bäume und Äste mussten auch die Feuerwehren im Kreis Coesfeld wegräumen. Ein Sprecher bezeichnete die Lage dort am Mittag aber als „weitgehend entspannt“. Über das Sturmtief in NRW* berichtet auch msl24.de*.

Sturmtief in NRW: Umgestürzte Bäume behindern Verkehr, am Abend wird es ruhiger

Die Stadt Köln hat am Nachmittag ihre Bürger um Vorsicht gebeten. „Bei diesen Sturmwerten können Bäume umstürzen und Äste abbrechen. Die Stadt Köln bittet daher die Bevölkerung, Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen zu meiden“, heißt es in einer Mitteilung.

Auf der Bahnstrecke zwischen Gummersbach und Marienheide lag zeitweise ein Baum auf dem Gleis. Am frühen Nachmittag war die Strecke aber bereits wieder frei. Ein Baum fiel auch auf die Strecke der S6 zwischen Langenfeld und Köln-Mülheim. Die Bahnen werden umgeleitet, twitterte die Bahn. Im Autobahnkreuz Marl-Nord musste die Verbindung von der A52 aus Marl kommend auf die A43 Richtung Münster gesperrt werden. Der Grund: Bäume drohten sturmbedingt umzukippen und mussten gefällt werden, wie die Autobahngesellschaft twitterte.

Der Deutsche Wetterdienst hielt am frühen Nachmittag orkanartige Böen vor allem im Norden von NRW weiterhin für möglich. Die Wetterexperten wollten gegebenenfalls entsprechende Unwetterwarnungen für die betroffenen Landkreise veröffentlichen. In einer Vorabinfo hatte der DWD bereits vor kräftigen Schauern und Gewittern mit örtlich orkanartigen Böen der Windstärke 11 gewarnt. Die Böen sollen demnach im Laufe des Nachmittags und des Abends zögerlich nachlassen. Die Gewitter können aber bis in die Nacht zum Freitag anhalten.

Sturm in NRW: Kreuz droht in Düsseldorf von Kirchturm zu stürzen

Update vom 11. März, 14.40 Uhr: In der Innenstadt von Düsseldorf droht wegen des Sturmtiefs Klaus ein Kreuz von einem Kirchturm zu stürzen. Höhenretter der Feuerwehr seien im Einsatz, twitterte die Feuerwehr Düsseldorf am frühen Nachmittag. Im Sauerland behindern umgestürzte Bäume den Straßenverkehr. In Krefeld hat der Sturm einen Baum auf die Oberleitung der Straßenbahn gedrückt.

Update vom 11. März, 13.32 Uhr: Ein vom Sturm gelöster Dachziegel hat in der Innenstadt von Essen hat eine Autoscheibe durchschlagen und einen Mann verletzt. Er musste ins Krankenhaus. Der Wind nimmt aktuell deutlich an Stärke zu.

Update vom 11. März, 12.46 Uhr: Wegen des Sturmtiefs, das aktuell über Nordrhein-Westfalen zieht, schloss der Wuppertaler Zoo kurzfristig seine Tore. Es bestehe die Gefahr, dass etwa einzelne Äste herabstürzen. Der Kreis Recklinghausen schloss sein in einer Leichtbauhalle untergebrachtes Impfzentrum in Recklinghausen für vier Stunden bis zum Nachmittag.

Sturmtief Klaus fegt mit Orkanböen über NRW: Höhepunkt für frühen Nachmittag erwartet

Update vom 11. März, 11.45 Uhr: Der Höhepunkt des Sturms wird laut Kachelmannwetter für die Zeit zwischen 12 und 14 Uhr erwartet. Das ist die aktuelle Sturmlage im Märkischen Kreis, im Kreis Soest und in Hamm.

Update vom 11. März, 10.41 Uhr: Wegen Sturmtief Klaus sollten Menschen auf Spaziergänge in Parks oder Wäldern verzichten, denn es droht Lebensgefahr durch herunterfallende Äste. „Wer schon Balkon- oder Gartenmöbel draußen hat, sollte diese sichern“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met.

Update vom 11. März, 10.15 Uhr: Langsam geht es los: Sturmtief Klaus bläst schwere Böen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde über Nordrhein-Westfalen. Örtlich kann es nach Aussage der Wetterexperten auch kräftige Gewitterschauer geben. Vor allem das Münsterland und Ostwestfalen wird es treffen, doch auch für den südlichen Teil von NRW hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Warnungen, speziell in höheren Lagen, ausgesprochen. Die offizielle Unwetterwarnung gilt zunächst bis 18 Uhr.

Sturmtief Klaus fegt mit Orkanböen über NRW - Wetter-Experten mit deutlicher Warnung

Update vom 11. März, 8.28 Uhr: Besonders das Münsterland und Ostwestfalen sollen sich ab heute auf orkanartige Böen mit bis 110 Kilometern pro Stunde einstellen, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstagmorgen. Am Mittag und frühen Nachmittag wird der Sturm demnach besonders stark auftreten. Die Höchsttemperaturen erreichen milde 11 bis 15 Grad. Auch am Freitag bleibt es stümisch, so die Vorhersage der Meteorologen: Bei Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad wird es stark bewölkt und regnerisch. Schon am Samstag rechnen die Wetterexperten mit dem nächsten Sturmtief - dann mit starken bis stürmischen Böen, kräftigen Schauern und Gewittern.

[Erstmeldung] Hamm - Nach dem Extrem-Wetter im Februar mit Schnee und Eiseskälte durften die Menschen in Nordrhein-Westfalen erst einmal traumhaftes Wetter mit Sonne genießen. Doch damit ist es jetzt endgültig vorbei. Orkantief Klaus steuert auf Deutschland zu und bringt heftigen Sturm nach NRW. Es gilt eine Unwetterwarnung.

Unwetterwarnung für NRW: Heftiger Sturm erwartet - und dann Schnee und Gewitter

Klaus kommt von den Britischen Inseln und im Gepäck hat das Orkantief sehr ungemütliches Wetter. Meteorologen sprechen für diese Woche zunächst von „satten Regenmengen“. Am Mittwoch (10. März) soll es dann zunehmend windiger werden. Vor allem betroffen sein wird in Deutschland laut Wetter-Experten der Westen und Norden.

Der Donnerstag (11. März) wird dann ein absoluter Sturmtag. Wetteronline teilt Nordrhein-Westfalen dabei einmal schräg in zwei Hälften: Nordwestlich vom Kreis Heinsberg bis zum Kreis Minden-Lübbecke gilt demnach die Warnstufe 3. Den Südosten von der Eifel bis zum Kreis Höxter soll es weniger heftig treffen. Hier gilt die Warnstufe 2. Die Ausläufer des Orkantiefs werden bis nach Ostwestfalen reichen*, berichtet owl24.de*.

Unwetterwarnung für NRW: Orkantief Klaus bringt Sturmböen über 100 km/h

Wetter-Experten rechnen am Donnerstag mit Sturmböen um die 100 Kilometer pro Stunde. RTL-Meteorologe Christian Häckl spricht auf wetter.de mit Blick auf die Unwetterwarnung von orkanartigen Böen im Norden von NRW sowie in Niedersachsen bis raus zur Nordseeküste. Auf den Bergen soll der Sturm noch stärker werden: Dann sind Böen bis 120 km/h möglich. Außerdem sind teils starke Schauer und Gewitter möglich. Besonders betroffen ist laut dem Deutschen Wetterdienst das Münsterland.

Der Deutsche Wetterdienst rät von Waldspaziergängen ab, berichtet 24rhein.de*.

In Nordrhein-Westfalen wird es stürmisch.

Der Sturm durch Orkantief Klaus birgt Gefahren, wie Christian Häckl erklärt: „Damit besteht vor allem in den – durch Trockenheit, Borkenkäfer und nicht zuletzt durch die enormen Schneelasten im Februar - geschwächten Wäldern die Gefahr, dass einzelne Bäume umstürzen. Ebenso sollte man zwischen etwa 10 und 16 Uhr am Donnerstag auch Parkanlagen meiden, weil selbst hier die Gefahr besteht, dass größere Äste abbrechen können. Zudem könnte es für größere, windanfällige Baugerüste brenzlig werden.“

Aber der Sturm hat auch etwas Gutes, berichtet Ruhr24.de*. Orkantief Klaus bringt milde Temperaturen zurück, am Oberrhein werden bis 15 Grad.

Unwetterwarnung für NRW: Nach dem Sturm folgen Regen, Schnee und Gewitter

Zum Wochenende nimmt der Sturm in Nordrhein-Westfalen ab. Allerdings folgt dann richtiges Aprilwetter. Experten rechnen mit viel Regen und in Gebirgsregionen oberhalb von 500 Metern mit Schnee. Meteorologen warnen vor Glätte in der Nacht zum Sonntag. Auch Graupelgewitter seien möglich. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) kann am Samstag wieder mit Sturmböen gerechnet werden. Also gilt auch nach dem Sturmtag am Donnerstag weiterhin: Aufpassen!

Das Tief bringt für die Jahreszeit aber vergleichsweise milde Luft nach Nordrhein-Westfalen. Am Donnerstag liegen die Höchsttemperaturen bei Regen und Wolken zwischen 7 und 14, am Freitag und Samstag zwischen 8 und 11 Grad. Es bleibt also ungemütlich. - *owl24.de, 24rhein.de, msl24.de und ruhr24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Polizei Bielefeld

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