Gewitter bringt Wassermassen

Unwetter in NRW: Neue Gewitter-Warnung des DWD für Montag - hier kracht es

Schwere Gewitter und Starkregen haben örtlich zu Überschwemmungen geführt. Auch für Montag warnt der DWD vor starken Gewittern.

Update vom 6. Juli, 7.59 Uhr: Und weiter geht‘s: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montagmorgen eine weitere amtliche Warnung vor starken Gewittern herausgegeben. Sie betrifft die Städte Dortmund, Hamm, Münster sowie weite Teile der Kreise Unna, Recklinghausen und Coesfeld. Heute Mittag und Nachmittag sind laut DWD in Ostwestfalen einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen, lokal kann es zu Starkregen kommen.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Bevölkerungca. 17,9 Millionen
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Update vom 5. Juli, 6.31 Uhr: Über Nordrhein-Westfalens sind am Sonntag zum Teil heftige Gewitter hinweggezogen. Vor allem im Ruhrgebiet waren die Feuerwehren mancherorts im Dauereinsatz. In Fröndenberg im Kreis Unna wurde die Feuerwehr nach Angaben einer Sprecherin 260-Mal alarmiert. „Straßen sind überflutet, Keller vollgelaufen, Autos wurden weggespült“, sagte die Sprecherin. Insgesamt 240 Feuerwehrleute - auch aus Nachbargemeinden - seien mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Das Ausmaß des Schadens ist noch nicht abzuschätzen.

Auch im Raum Dortmund kam es durch Starkregen zu Überflutungen auf Straßen und Autobahnen, Keller und Gullys liefen voll. Im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst geriet der Dachstuhl eines Hauses durch einen Blitzeinschlag in Brand. Bei der Duisburger Feuerwehr gingen innerhalb einer halben Stunde rund 50 Notrufe ein, vor allem wegen vollgelaufener Keller.

Unwetter in NRW: Straßen und Autobahnen überflutet, Feuerwehren im Dauereinsatz

Auch auf Bahnstrecken gab es erhebliche Beeinträchtigungen, wie die Deutsche Bahn twitterte. Betroffen waren unter anderem die Fernzüge zwischen Münster und Dortmund, die teils umgeleitet werden mussten und dadurch Verspätungen anhäuften. Zwischen Dortmund und Lünen kam es zu Teilausfällen, nachdem ein Blitzeinschlag den Betrieb eines Stellwerks gestört hatte. Störungen erschwerten auch die Fahrten im Bereich Fröndenberg und Wickede. Dort sollte nach Ausfällen ein Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Update vom 4. Juli, 17.30 Uhr: Der heftige Regen hat für Überschwemmungen im Kreis Unna gesorgt. Besonders betroffen ist Fröndenberg - hier sind ganze Gemeindeteile von ihren Zufahrten abgeschnitten, Supermärkte und Gebäude sind geflutet. Auch in Werl musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken.

Update vom 4. Juli, 16.24 Uhr: Nach heftigen Unwettern in Dortmund und Umgebung hatten Feuerwehr und Polizei am Sonntagnachmittag etliche Einsätze. Im Stadtteil Scharnhorst war der Dachstuhl eines Hauses durch einen Blitzeinschlag in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Auf den Straßen und Autobahnen gab es durch Starkregen vielerorts Überflutungen, Keller und Gullys liefen voll.

Fröndenberg unter Wasser - teils heftige Unwetter trafen NRW.

Auch auf Bahnstrecken kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen, wie die Deutsche Bahn twitterte. Betroffen waren auch die Fernzüge zwischen Münster und Dortmund, die teils umgeleitet werden mussten und dadurch Verspätungen anhäuften. Zwischen Dortmund und Lünen kam es zu Teilausfällen, nachdem ein Blitzeinschlag den Betrieb eines Stellwerks gestört hatte. Störungen erschwerten auch die Fahrten im Bereich Fröndenberg und Wickede. Dort sollte nach Ausfällen Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Unwetter-Warnung in NRW: Warnung vor Gewitter und Starkregen

Update vom 4. Juli, 15.19 Uhr: Durch ein Tief aus Irland und warme Meeresluft gewittert es heute in Teilen von Nordrhein-Westfalen. Betroffen ist vor allem das Ruhrgebiet: Dortmund, Hamm, Hagen, Kreis Unna, Kreis Warendorf, aber auch Bochum, Essen, Kreis Recklinghausen. Ebenso der Kreis Soest. Es kann zu extrem heftigem Starkregen kommen. Die Gewitter, so berichtet der DWD, sollen in der Nacht zu Montag nachlassen. Morgen können in Richtung Ostwestfalen erneut einzelne Gewitter auftreten.

Der Starkregen sorgt teilweise für Feuerwehr-Einsätze: Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter können vom Himmel kommen.

Starkregen im Kreis Soest: Die Feuerwehr in Wickede ist im Einsatz.

Update vom 4. Juli, 12.36 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor schweren Gewittern herausgegeben. Sie betreffen weite Teile des Ruhrgebiets (vor allem Dortmund, Hamm, Hagen, Kreis Unna, Kreis Warendorf, aber auch Bochum, Essen, Kreis Recklinghausen, Kreis Unna) und des Raums rund um Köln (vor allem in der Eifel, aber auch Bonn, Solingen, Remscheid, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis). Dabei sei örtlich mit extrem heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen zu rechnen.

Update vom 4. Juli, 7.58 Uhr: Nach einem ruhigen Morgen bilden sich am Sonntag im Laufe des Vormittags teils kräftige Gewitter mit Starkregen, stürmischen Böen und Hagel. Dabei ist nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lokal Unwetter durch heftigen Starkregen wahrscheinlich. Gewittergefahr droht vor allem im Rheinland und im Münsterland.

Wetter in NRW: Starkregen, Unwetter und Hagel erwartet - Auch am Montag noch Schauer möglich

[Erstmeldung vom 3. Juli] Hamm - Die Wetter-Aussichten für Nordrhein-Westfalen sind am Wochenende nicht unbedingt rosig. Familien planen ob dem Start der Sommerferien Ausflüge mit Kindern, doch nicht überall ist das bei strahlendem Sonnenschein möglich. Stattdessen wechseln sich aktuell trockene Phasen mit Gewittern ab. Insbesondere ab Samstagabend erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Gewitter. Vereinzelt sei mit Starkregen, zum Teil sogar mit Hagel zu rechnen.

Vor allem in den Gebirgsregionen kann es zu heftigen Regenschauern kommen. Laut DWD sieht es am Samstagabend vor allem in der Eifel und im Rheinland nach Gewittern aus. Doch auch in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens könnte sich das Wetter schon bald zu einem Unwetter entwickeln und Starkregen mit sich bringen.

Denn der Niederschlag nimmt, genau wie die Gewitterwahrscheinlichkeit, am Sonntag voraussichtlich weiter zu. Je nach Region können in kurzer Zeit bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, während zugleich stürmische Böen wüten. Auch am Montag ist das Unwetter in NRW laut DWD noch nicht überstanden. Zumindest kann es hier und dort noch immer Schauer und kurze Gewitter geben.

Unwetter in NRW am Samstag und Sonntag - Gewitter in ganz Deutschland erwartet

Es ist nicht das erste Mal in diesem Sommer, dass in NRW Gewitter erwartet werden, erst vor wenigen Tagen hat das Unwetter in Nordrhein-Westfalen bleibende Schäden angerichtet. Die Region um Aachen war in diesem Fall besonders betroffen. Und wird es unter Umständen wieder sein, schließlich rechnen die Wetter-Experten insbesondere im Rheinland und der Eifel mit Gewittern und Starkregen.

Doch Nordrhein-Westfalen steht nicht alleine da. Fast in ganz Deutschland werden am Wochenende Unwetter erwartet. Die Meteorologen warnen zunächst vor örtlichen Überflutungen im Westen, bis Sonntag sollen die zum Teil heftigen Regenfälle dann auch im Süden und der Mitte der Republik angelangt sein. Lediglich östlich der Elbe soll es laut DWD trocken bleiben.

Sommerlich klingt anders. Deshalb planen viele Menschen, dem Wetter in Deutschland zu entfliehen. Insbesondere südlichere Destinationen kommen für viele Reisende infrage. Da kommt es gelegen, dass Mallorca seine Einreise-Bedingungen gelockert hat. Seit dem 1. Juli gelten auch in Kroatien neue Einreise-Bestimmungen, die für potenzieller Urlauber relevant sind. Die Türkei beharrt dagegen auf die bereits bestehenden Einreise-Regeln, dafür wurden vor Ort wichtige Corona-Regeln maßgeblich geändert.

Rubriklistenbild: © Schmidt/Bein/dpa

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